Zum Hauptinhalt springen

Das Stromnetz wird privatisiert

RiggisbergDie Gemeinde lagert ihre Energieversorgung in eine Aktiengesellschaft aus. Die Gemeindeversammlung hat der Privatisierung am Dienstagabend zugestimmt.

64 Stimmbürger haben die Gemeindeversammlung von Riggisberg besucht. Sie waren einverstanden damit, die gemeindeeigene Elektrizitätsversorgung (EVR) in eine noch zu gründende Aktiengesellschaft (AG) zu überführen. Einstimmig Ja gesagt hat der Souverän auch zur Übernahme eines Aktienkapitals von maximal 2,1 Millionen Franken. Die EVR verbleibt auch nach ihrer Überführung in die AG im Eigentum der Gemeinde. Denn die Gemeinde hält die Mehrheit der Aktien. Die Bürger haben an der Gemeindeversammlung das letzte Wort, wenn es um den Verkauf von Aktien geht. Alle Beziehungen zwischen der Gemeinde und der AG werden in einem sogenannten Leistungsvertrag geregelt. Die neu zu gründende AG übernimmt von der noch bestehenden EVR die Aufgaben, Anlagen und Rechte. So zum Beispiel Grundstücke, Stromleitungen, Einrichtungen oder Durchleitungsrechte. Das neue Unternehmen kann als AG flexibler auf dem Strommarkt reagieren und auch neue Geschäftsfelder erschliessen. Es kann sich zum Beispiel am Wärmeverbund im Dorf, an Kommunikationsnetzen oder an Solaranlagen beteiligen. Trotz der Eigenständigkeit sollen aus der Stromversorgung auch künftig Einnahmen in die Gemeindekasse fliessen. Die neue AG muss Abgaben für die Konzession und auch eine Dividende auf dem Aktienkapital leisten. Ab Januar ist die AG für die Stromversorgung zuständig. eml/cho>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch