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«Das war ein absoluter Einzelfall»

SecuritasNach dem Mord an einem seiner Wachleute hat das Sicherheitsunternehmen Konsequenzen gezogen.

Herr Casutt, erinnern Sie sich an den 6.Dezember 1999? Reto Casutt: Selbstverständlich. Den Raubmord an einem unserer Männer vergisst man nicht. So etwas ist noch nie passiert – ein absoluter Einzelfall. Und uns gibts immerhin schon über 100 Jahre. Hatte das Verbrechen Folgen für Ihr Sicherheitsdispositiv? Casutt: Ja, wir haben den Fall analysiert. Wir prüften den Gebrauch von kugelsicheren Schutzwesten. Doch in Langenthal hätte das auch nichts gebracht. Dort wurde dem Mann in den Hals geschossen. Eigentlich hat sich unsere Doktrin für den Bewachungsdienst bewährt. Und die heisst? Casutt: Beobachten, feststellen, sich bei Gefahr zurückziehen und melden. Keinesfalls aber den Helden spielen. Unsere Leute sind ja unbewaffnet. Das wissen aber nicht alle. Der Langenthaler Mörder glaubte angeblich, einen bewaffneten Polizisten vor sich zu haben. Casutt: Unsere Uniform gilt als nicht verwechselbar. Dazu sind unsere Leute mit «Securitas» angeschrieben. Was offenbar nicht alle ver- stehen. Casutt: Aber bitte: Man schiesst auf niemanden – ob uniformiert oder nicht. saeReto Casutt (50) ist Generalsekretär der Securitas (6800 Mitarbeiter). >

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