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Das Wasser schmeckt speziell

Das Trinkwasser in Hasle hat seit kurzem einen leichten Nebengeschmack – woher diese ungewohnte Note wohl stammt?

Plötzlich hat das Trinkwasser nicht mehr den gewohnten reinen Geschmack. Das Nass, das in den Haushaltungen des Dorfes Hasle aus dem Wasserhahnen sprudelt, weist seit einigen Tagen eine schwer zu definierende, ungewohnte Nebennote auf. Woran das wohl liegen mag? Manche Leute sind beunruhigt, die Kunde vom sonderbaren Geschmäcklein im Wasser hat den Weg auch zu dieser Zeitung gefunden. «Ich habe in dieser Sache bereits das eine und andere Telefon erhalten», bestätigt Brunnenmeister Christian Schüpbach auf Anfrage. Um sogleich Entwarnung zu geben: «Die Laborproben zeigen einen unbedenklichen Befund, das Wasser lässt sich absolut ohne Gefahr trinken.» Das ungewohnte «Bukett» stamme höchstwahrscheinlich vom neuen Reservoir auf dem Nollen, das man Anfang Jahr in Betrieb genommen habe. «Es wurde, wie es heute üblich ist, in blossem Beton errichtet», erklärt der Brunnenmeister. Das darin gefasste Wasser nehme nun wohl etwas vom Betongeschmack auf – genug jedenfalls, dass es den Leuten auffalle. Er selber, das gibt er ohne Weiteres zu, habe den Unterschied ja auch festgestellt. Bei sich zu Hause verfüge er über eigenes Quellwasser, das diesen Beigeschmack nicht aufweise. Wobei: «Ich denke, dass sich das Problem irgendwann im Verlauf der nächsten Monate von selber lösen wird.» Wichtig sei ja vor allem, dass sich das Wasser bedenkenlos trinken lasse – was in Hasle, wie gesagt, ohne Einschränkung der Fall sei. heb>

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