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Debatte ums Bestatten

BeatenbergVon «Sterbetourismus» war an der Gemeindeversammlung die Rede – die Waldbestattung sorgt für den erwarteten Diskussionsstoff. Nun kommt es im Herbst zur Konsultativabstimmung.

Ein deutsches Unternehmen hat in Beatenberg ein Waldstück erworben und streut dort in einer Oase der Ewigkeit die Asche Verstorbener aus (wir berichteten). Gemeindepräsident Christian Grossniklaus orientierte an der Gemeindeversammlung noch einmal ausgiebig. In der Diskussion wurde der Antrag gestellt, dass die Gemeindeversammlung über das Geschäft zu befinden haben sollte. Es war von «Sterbetourismus und herumliegenden Knochenteilen» die Rede und davon, dass Beatenberg einen schlechten Ruf erhalte. Aber der Gemeinderat und ein Hotelier wehrten sich vehement gegen diese Behauptungen. «Die Betreiber haben in Beatenberg eine Firma gegründet. Sie werden hier Steuern zahlen, und die Besucher bringen dem Gewerbe zusätzlichen Umsatz», argumentierte der Hotelier. Die Versammlung genehmigte einen Antrag, über den Waldfriedhof an der Herbstversammlung abzustimmen. Dabei handelt es sich um eine Konsultativabstimmung – das Geschäft liegt in die Kompetenz des Gemeinderats.sh/BO>

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