Zum Hauptinhalt springen

Dem Ende entkommen

Die Bern Cardinals bleiben im Meisterrennen. Sie besiegten die Therwil Flyers im Spiel vier der Finalserie mit 7:6.

Es lief das neunte und letzte Inning im vierten Spiel der Best-of-five-Finalserie zwischen den Bern Cardinals und den Therwil Angels. Es stand 6:6. Die Gäste aus dem Baselbiet hatten die Chance mit einem Sieg Schweizer Meister zu werden, und sie befanden sich in einer idealen Ausgangslage. Zwei Spieler waren auf den Bases verteilt, als ein dritter den Ball erfolgreich ins Spiel brachte. Da kam es zur spielentscheidenden Szene. Auf seinem Run prallte ein Basler mit dem Cardinals-Spieler Raphael Hänzi zusammen. Der Schiedsrichter gab das dritte Out für Therwil und beendete damit das Angriffsspiel der Flyers. «Ich möchte dem Basler keine Absicht unterstellen. Für mich war es ein unglücklicher Zusammenprall. Da ich aber in meiner Aktion behindert wurde, traf der Schiedsrichter die richtige Entscheidung», kommentierte Hänzi die Aktion. Ein paar Minuten später stand wiederum der 30-jährige Berner im Mittelpunkt des Geschehens. Nun waren die Cardinals in der Offensive und Hänzi avancierte zum Matchwinner. Mit einem erfolgreichen Schlag führte er die Berner zum Sieg. «Vor dem Schlag verspürte ich keinen grossen Druck. Auf den Bases waren bereits Spieler und wir hatten noch kein Out. Trotzdem war es sehr schön, als der Sieg feststand und die ganze Anspannung abfiel», beschrieb die Nummer Sieben der Cardinals den Moment der Entscheidung. Showdown am Samstag Mit dem 7:6 wahren die Bern Cardinals die Chancen auf den Titel. Nächsten Samstag steigt in Therwil die alles entscheidende fünfte Partie. Das es überhaupt soweit kommt, haben sich die Berner selber zuzuschreiben. Im dritten Match vergaben sie mit einem fehlerhaften letzen Inning eine 9:7-Führung und unterlagen schlussendlich mit 9:10. Die Unkonzentriertheiten in der Defensive sind auch die Punkte, die Raphael Hänzi in seiner Analyse hervorhebt. «Das Pitching war gut, aber beim Fassen und Ball zuwerfen hatten wir am Wochenende Defizite.» Auch im letzten Spiel wird es wohl auf Kleinigkeiten ankommen, denn bisher verlief die Finalserie äusserst knapp. Mit Raphael Hänzi haben die Berner jedenfalls einen Spieler, der auch in engen Situationen kühlen Kopf bewahrt.Dominic Wuillemin>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch