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Den Flötentönen gerecht werden

Im Hinblick auf das Eidgenössische Tambouren- und Pfeiferfest vom 17. bis 20. Juni fand in der Interlakner Sekundarschule ein Jurorenkurs statt. Ziel der Jury ist, Musikvorträge beim Wettbewerb korrekt und einheitlich zu benoten.

«Im Jurorenkurs wollen wir uns am Ort des Geschehens zwei Tage lang sorgfältig auf das Fest vorbereiten. Dies ist ein Riesenaufwand, denn die Wettspielvorträge finden auf relativ hohem Niveau statt», erklärte Oliver Fischer aus Zürich, Leiter der Tambourenkommission des Schweizerischen Tambouren- und Pfeiferverbands (STPV). Rund 90 Juroren aus der ganzen Schweiz trainierten am Freitag und Samstag in den Räumen der Interlakner Sekundarschule das standardmässige Benoten von Musikvorträgen. Es wurden Einzel-, Gruppen- und Sektionsvorträge in den drei Hauptkategorien Trommeln, Basler Piccolo und dem Oberwalliser Instrument Natwärisch, einer alten Form der Querflöte, bewertet. Mattner als Vorgabe Oliver Fischer lobte die Mitglieder der Mattner Tambouren, die als Mitglieder des Trägervereins nicht am Wettbewerb des Fests vom 17. bis 20. Juni teilnehmen können. «Die Mattner haben grosszügig ihr Wochenende geopfert, um vorzuspielen und somit die Vorgabe zu leisten», so Fischer. Es brauche viel Mut, sich zur Verfügung zu stellen. Fischer lobte auch die gute Qualität der Übungslokale. In den Räumen der Sekundarschule könne man sich optimal auf das Eidgenössische Tambou-ren- und Pfeiferfest vorbereiten. «Dieser Kurs ist der Auftakt auf das Fest. Hier können wir den Puls nehmen und gemeinsam mit dem Organisationskomitee vorspuren», so Oliver Fischer. «Unser Ziel ist es, dass die Juroren zusammenhalten und dass sie standardmässig bewerten. Der Kurs soll einen Abgleich der Benotung unter den Juroren bewirken. Bei jedem Musikvortrag sollen mindestens zwei Experten über die Qualität urteilen», erklärte Dominik Zeiter aus Oberrohrdorf, Leiter der Bläserkommission. Optimale Vorbereitung Zur intensiven Vorbereitung auf ihre Aufgabe erhielten die Juroren von Spitzenleuten des Schweizer Trommelns und Pfeifens Beispiele von bester Qualität. So etwa demonstrierte der Schweizer Meister im Trommeln Ivan Kym eine Eigenkomposition und wies dabei auf die Feinheiten hin. «Die Teilnehmer an diesem Kurs sind sehr innovative Leute. Sie komponieren, bewerten, managen und spielen alle selbst. Wir sind eine verschworene Gemeinschaft, in der jeder alles macht», so Oliver Fischer. Monika Hartig>

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