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Der «Chlapf» ist gelungen

Beatenberg

In Sundlauenen drohte ein tonnenschwerer Felsbrocken auf die Kantonsstrasse zu stürzen. Am Mittwochmorgen wurde er sicherheitshalber gesprengt.

Mit einem grossen Knall wurde der absturzgefährdete Fels gesprengt.

Mittwoch, 11.07 Uhr: Mit einem lauten Knall explodierten im Breittschingel unterhalb der Gsteiglefluh westlich von Sundlauenen mehr als zwei Kilo Gelatinesprengstoff.

Mit der minutiös geplanten Sicherheitssprengung holte die Schattenhalber Firma Rock Tec 20 Kubikmeter instabiles Gestein aus einer grossen Felsrippe oberhalb der Kantonsstrasse.

Doch bis es so weit war, mussten erst umfangreiche Sicherheitsmassnahmen getroffen werden. So bekam die Staatsstrasse im Absturzbereich einen schützenden Schuttteppich, damit der Fahrbahnbelag durch das herabstürzende Geröll nicht zu Schaden kam. Die zu sprengende Felspartie wurde mit dicken Gummimatten abgedeckt, acht schwere Schutzpalisaden wurden zur Kanalisierung der Felsmassen trichterförmig ins Gelände und an den äusseren Rand der Strasse gestellt.

Berner Zeitung

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