Der deutsche Superstar, der aus Sibirien kam

Lauterbrunnen

Am Mittwochmorgen wurde bekannt, dass Helene Fischer das letzte Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg beehrt. Wie das Mädchen aus Sibirien zum Schlager-Superstar wurde.

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Sie hat gemäss Internetlexikon Wikipedia bisher mehr als 16 Millionen Tonträger verkauft und ist weltweit die erfolgreichste nicht englischsprachige Sängerin, wenn man die durchschnittlichen Einnahmen pro Konzert vergleicht. Das «Forbes»-Magazin führte sie auf Platz 8 der einkommenstärksten Sängerinnen, noch vor Céline Dion und Britney Spears.

In TV und Radio ist sie Dauergast – an Helene Fischer kommt der Medienkonsument schlicht nicht vorbei. Ihr Riesenhit «Atemlos durch die Nacht» von 2013 machte sie endgültig zur Schlagerikone, das dazugehörige Album «Farbenspiel» war in den Schweizer Charts 160 Wochen vertreten, in den deutschen sogar 247 Wochen. Unter anderem stehen bei ihr zu Hause 17 Echos, 3 Bambis und 2 Goldene Kameras. Im Herbst 2017 füllte sie fünfmal hintereinander das Zürcher Hallenstadion. Es spricht also alles dafür, dass auch ihr Auftritt am nächsten Snowpenair rasch ausverkauft sein dürfte.

Ihre geradezu phänomenale Popularität hat sich Helene Fischer hart erarbeitet. Als Kind einer russlanddeutschen Ingenieurin und eines Sportlehrers wuchs sie zunächst in Sibirien auf. 1988 zügelte die Familie nach Deutschland. Nach der Real- und Fachoberschule bildete sich Helene an der Stage & Musical School Frankfurt zur Musicaldarstellerin aus und trat parallel dazu bereits auf diversen Bühnen auf. Dann, nach ersten Alben und Liveshows, stieg Helene Fischer 2011 mit ihrer CD «Für einen Tag» erstmals auf Platz 1 der deutschen Charts – den sie seither fast nur noch für sich reserviert hat.

ngg/aka

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