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Der eine malt am liebsten Mohn, der andere mag «starke Sachen»

gONDISWILErnst Heiniger aus Eriswil und Ernst Freiburghaus aus Gondiswil zeigen im Treffpunkt für Kunst und Kultur in Gondiswil Bilder und Kunstschmiedeobjekte.

«Am liebsten male ich Blumen und Landschaften», sagt Ernst Heiniger. Bei den Blumen ist der Mohn sein Favorit, und für Landschaftsbilder nimmt er sich gerne das Emmental als Vorlage. «In der Natur gibt es viel Schönes, das es verdient, mit dem Pinsel festgehalten zu werden», findet der Eriswiler Kunstmaler. Heiniger beschäftigt sich auch mit abstrakter Malerei. Zeichnen war schon während der Schulzeit das Lieblingsfach von Ernst Heiniger. Diese Vorliebe brachte ihn später vorerst zur Bauernmalerei. Vor etwa zwanzig Jahren hat er sich dann für die Aquarellmalerei zu interessieren begonnen. Heute ist er Mitglied in der Künstlergemeinschaft «Atelier 12» in Huttwil. Katzen und Schnecken Gemeinsam mit Ernst Freiburghaus stellt Ernst Heiniger ab Samstag seine Bilder im Treffpunkt für Kunst und Kultur in Gondiswil aus. Ernst Freiburghaus wurde schon während seiner Ausbildung zum Schmied aufmerksam auf das Handwerk des Kunstschmieds. Als ihm viel später ein Amboss und eine Esse aus einer ehemaligen Schmiedewerkstatt angeboten wurden, ergriff er die Gelegenheit, sich auszurüsten. Mit Freude am Gestalten machte er sich an seine ersten künstlerischen Arbeiten. So entstanden Gegenstände wie Kerzenständer, Blumensäulen, Rosenbögen, Fenstergitter und anderes mehr. Auch reine Dekorationsfiguren wie Katzen und Schnecken gehören zu seinen Kreationen. Das Eisen kombiniert er gerne mit Materialien wie Naturstein und Holz. «Das Feine und Zierliche liegt mir nicht», sagt er, «ich mache lieber starke Sachen.» bagVernissage im Treffpunkt für Kunst und Kultur im Hinterdorf in Gondiswil: Samstag, 18.Juni, um 17 Uhr. Öffnungszeiten: Sonntag, 19.Juni, 10–17 Uhr; Dienstag bis Freitag, 21.bis 24.Juni, 19–21 Uhr; Samstag, 25.Juni, 14–18 Uhr; Sonntag, 26.Juni, 10–17 Uhr. >

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