Der Englische Garten soll neu gestaltet werden

Interlaken

Neue Infotafeln, ein neuer, abgesenkter Quai, Anpassung des Weg­netzes und der Bepflanzung: Der Englische Garten beim ­Ostbahnhof soll umgestaltet werden.

Der Englische Garten beim Ostbahnhof soll umgestaltet werden.<p class='credit'>(Bild: Monika Hartig)</p>

Der Englische Garten beim Ostbahnhof soll umgestaltet werden.

(Bild: Monika Hartig)

Die Einwohnergemeinde Inter­laken will die Geltungsdauer des Gesamtbauentscheids vom 23. Juni 2014 für die Umgestaltung des Englischen Gartens beim Ostbahnhof um zwei Jahre verlängern.

Das Gesuch um Verlängerung liegt noch bis zum 6. Juni bei der Gemeinde auf. Eingeschlossen von Verkehrswegen zu Wasser und zu Land, ist das Areal der Eingang zur Flanier- und Hotelmeile am Höheweg und ein wichtiger Durchgangs-, Aufenthalts- und Orientierungspunkt für Bewohner und Gäste.

«Wartsaal im Freien»

Über die Jahre hinweg hätten Unwetter den alten, geschützten Baumbestand (Silberpappeln) geschwächt, heisst es im Projektbeschrieb von 2013. Eine neue Bepflanzung darf nur mit standortgerechten, einheimischen Sträuchern und Stauden erfolgen.

Man will die bestehende Buchshecke entlang des Höhewegs entfernen, damit der Garten in Richtung Jugendherberge und Bahnhof Ost geöffnet wird. Durch das Präzisieren der Wegübergänge zu den Grünflächen mit einem feinen Randabschluss sollen die Wege im Park verengt werden.

Die Informations- und Orientierungstafeln will man um die bestehende ovale Grünfläche, im Platzbereich vor der WC-Anlage, aufstellen. Auch eine einheitliche Möblierung des Gartens ist vorgesehen. «Der Ort soll noch stärker als Wartsaal im Freien wahrgenommen werden», so der Projektbeschrieb.

Aufwertung des Aareufers

Mit uferschutzpflegerischen Massnahmen will man das Aare­ufer aufwerten, indem man etwa Ufer- und Sohlenstrukturen, insbesondere Stillwasserzonen, schafft.

Die bestehende Ufermauer soll rückgebaut und ein abgesenkter Quai erstellt wer-den, eine schmale Plattform, auf der man entlang der Mauer gehen oder sich in Wassernähe aufhalten kann. Geplant ist ausserdem der Bau einer Sitztreppe mit Wasserzugang im Bereich der be­stehenden Ländte, an der auch Wasservögel aussteigen können.

Wegen der Kosten von geschätzten 1,3 Millionen Franken wurde das Projekt verschoben. Ein Teil der Summe soll durch Sponsoren gedeckt werden. Die Burgergemeinde hat bereits 40'000 Franken gesprochen.

Berner Zeitung

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