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Der Ferienpass sucht neue Kräfte

KoppigenKein Spass für den Ferienpass: Fünf langjährige Mitglieder des Koppiger Ferienpasses treten gleichzeitig zurück. Jetzt braucht das Team dringend neue Helferinnen.

«Ferienpass – Mithilfe gesucht»: Schlägt man die Broschüre für die diesjährigen Angebote des Ferienpasses von Koppigen und Umgebung auf, springt einem dieser Hilferuf unmittelbar ins Auge. Der Ferienpass kämpft mit Personalmangel. Gerade jetzt sucht der Verein dringend neue Leute. «Zwar hören immer wieder einige auf», sagt Cornelia Baumgartner, «aber auf nächstes Jahr wollen sich gleich fünf langjährige Mitglieder aus dem Organisationsteam zurückziehen.» Cornelia Baumgartner ist eine davon. Sie sitzt zusammen mit Rita Affolter, die ebenfalls nächstes Jahr geht, und Therese Neuenschwander, die neu die Pressearbeit für den Ferienpass übernommen hat, am Tisch. Eigentlich haben Affolter und Baumgartner schon ein paarmal Anlauf genommen, um aufzuhören. Bis anhin habe aber keine «zufriedenstellende Übergabe» erfolgen können, erklärt Rita Affolter. Doch jetzt, nach dem für sie siebten Ferienpass, ist definitiv Schluss. Beide nennen als Grund, dass ihre Kinder aus der Schule kommen. Es sei Zeit für neue Ideen und frisches Blut, bevor die Routine überhandnehme, sind sie überzeugt. Das Herz des Teams Baumgartner und Affolter zeichneten für die Administration zuständig. «Sie waren das Herz des Teams», sagt Therese Neuenschwander. «Sie und die anderen drei haben viel gemacht und sich engagiert.» Deshalb sei es umso schwieriger, die entstehenden Vakanzen mit einer geeigneten Nachfolge zu besetzen. Angesprochen sind vor allem junge Mütter, deren Kinder im Schulalter sind. «Aber auch Väter sind natürlich herzlich willkommen», betont Cornelia Baumgartner. «Jeder kann sich nach seinen Möglichkeiten einbringen», sagt sie. So sind Leute für das Administrative wie etwa die Kasse oder PC-Arbeiten genauso gesucht wie Kursbegleiterinnen. «Immer eine Person aus dem Team begleitet die Kinder an den Kurs – zur Qualitätssicherung und damit wir wissen, was wir anbieten.» Die Ferienpassmitarbeiterinnen sind ehrenamtlich im Einsatz. Lohn seien die Freude und Begeisterung der Kinder. «Und die spürt man als Kursbegleiterin hautnah», sagt sie. Bangen um Ferienpass 2012 Derzeit zählt der Ferienpass 15 Helferinnen und Helfer. 3 neue brauche es mindestens, damit sich der Aufwand in Gren-zen halte, meint Therese Neuenschwander. Jeweils von Januar bis Juni findet einmal im Monat eine Sitzung statt, an der mögliche Angebote besprochen werden. Der Ferienpass steht und fällt mit den Organisatoren. Sollten keine neuen Freiwilligen gefunden werden, ist das Angebot 2012 in dieser Form nicht mehr gesichert. «Das wäre schade», sagt Neuenschwander. Doch noch sind alle drei Frauen zuversichtlich, dass es mit der Nachfolge klappen wird. Nadja Noldin >

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