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Der Grundstein ist gelegt

worbMit dem Einbetonieren eines Koffers

Die symbolische Grundsteinlegung fand gestern im zukünftigen Maschinenraum des Worber Sport- und Freizeitzentrums Wislepark statt. Geschäftsführer Marco Thoma versenkte einen Alukoffer mit Bauplänen und -gesuch in einer Grube. Gemeindepräsident Niklaus Gfeller (EVP) liess aus einem Container Betonmischung darüberrieseln. «Ich freue mich, dass wir nach einer sehr langen Zeit politischer Diskussionen und Planung das Projekt jetzt umsetzen können», hatte er vorher zu den Gästen und Medienleuten gesagt. Wesentlich teuerer Die Worber Gemeindeversammlung hat für das Sport- und Freizeitzentrum Wislepark 10,8 Millionen Franken genehmigt. «Dies ist ein hoher Investitionsbetrag für Worb», sagte gestern Gemeinderat Jonathan Gimmel (SP). Dazu kommen 1,6 Millionen Franken, die die Sportzentrum Worb AG für den Eigenbetrieb einschiesst. Notabene: Die Gemeinde ist Hauptaktionärin dieser AG. Des Weiteren rechnet die Gemeinde mit maximal 400000 Franken pro Jahr zum Decken des Defizits. Man wolle jetzt aber nach vorne schauen, betonte Gimmel. Die Grundsteinlegung sei «ein grosser Tag für Worb». Enger Zeitplan Ende April sind die Bauarbeiten angelaufen. Im April 2012 soll der Wislepark eröffnet werden. «Der enge Zeitplan ist eine grosse Herausforderung», sagte Architekt Heinz Brügger (Thun). Eine Herausforderung auch wegen der Angebote, die im Sommer und im Winter genutzt werden können. Bis jetzt waren die sportlichen Aktivitäten auf Eishockey, Curling und Schwimmen beschränkt. Es wird einen Fitnessraum geben, einen Kraftraum, Saunen, Dampfbäder, ein Hammam, ein Restaurant, das den Schwimmbadkiosk führen wird. Apropos Schwimmbad: Gemäss Marco Thoma, Geschäftsführer der Sportzentrum Worb AG, sollen inskünftig auch Schwimmer von Zusatzangeboten profitieren können. Es ist unter anderem vorgesehen, ab 2012 das 50-Meter-Becken nachts abzudecken, damit es weniger Wärme verliert (wir berichteten). Damit verlängert sich die Schwimmsaison. Diese dauert in Worb schon jetzt bis Mitte Oktober, weil das Wasser mit der Abwärme der Eishalle bis 24 Grad geheizt wird. Laura Fehlmann>

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