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Der letzte Abend

Bullet for My Valentine,

Es mag am Wetter oder am Pfingstwochenende gelegen haben. Tatsache war, dass bereits am frühen Samstagnachmittag viele Festivalbesucher ihre Zelte auf dem Gelände abgebrochen und das Bödeli Richtung eigenes Bett verlassen hatten. Damit verpassten sie im Laufe des Tages folgende Bands: Die aus Wales stammende Band Bullet for My Valentine beispielsweise. Mit Einflüssen ihrer Vorbilder von Iron Maiden, Metallica und Deep Purple sind sie seit einigen Jahren weltweit einem grösseren Publikum bekannt. Für den frühen Abend füllten recht viele Festivalbesucher den Platz vor der Hauptbühne, andere genossen das Konzert sitzend oder liegend von den hinteren Reihen aus. Den Punkrocker von Social Distortion gelang es in der Folge aber nicht, das Publikum wirklich wach zu rütteln. Anders bei Volbeat aus Dänemark. Ihr spezieller Stil, beeinflusst von verschiedensten Stilrichtungen, war am Samstagabend krönender Abschluss des diesjährigen Festivals. Gitarrist und Sänger Michael Poulsen ist fast ausschliesslich für die Musik verantwortlich. «Unsere Musik stellt einen Balanceakt zwischen Rock und Metal dar. Wir versuchen, das Beste beider Welten unter einen Hut zu bringen», so Michael Poulsen. Bereits zu Beginn des Konzerts strömte eine grosse Schar der nun hellwachen Greenfielder – es war ja inzwischen kurz nach Mittag – vor die Haupttribüne. Und die Bandmitglieder von Volbeat überzeugten schnell mit ihrer Musik: als Fundament die rohe Energie von Heavy-Metal-Sound und darüber eingängige Gesangslinien, abwechselnd mit melodiösen Gitarrensoli. Dazu eine nicht ausufernde Bühnenshow mit farblich auf die Songs abgestimmten Lichteffekten. Diesem dänischen Powerpaket widerstanden auch die leicht übermüdeten Besucher nicht. Volbeat genossen ihren umjubelten Auftritt in vollen Zügen und überflügelten an diesem Abend ihre Vorbilder Social Distortion klar. Es war ein gelungener Abschluss des diesjährigen Greenfield-Festivals. Urs Hofer/BO>

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