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Der neue Bundesrat bei seinen Leuten

Festlaune herrschte gestern nicht nur in Bundesbern, sondern auch bei der Langenthaler Ammann AG. Hunderte Mitarbeitende der Firmen Ammann und Avesco hatten sich nach Feierabend eingefunden, um ihren Bundesrat bei Bratwurst, Bier und Züpfe zu feiern. Denn trotz dichtem Terminprogramm liess es sich Johann Schneider-Ammann nicht nehmen, noch vor dem spätabendlichen Medienmarathon seine Angestellten zu besuchen. «Es ist schon etwas Besonderes, wenn der Chef plötzlich Bundesrat wird«, sagt Stefan Aeschimann, Lehrling im ersten Lehrjahr. Und dann kommt er, der frischgebackene Bundesrat, der am Morgen noch ein gewöhnlicher Firmenchef gewesen war. Umringt von Leuten des Bundessicherheitsdiensts zwar, aber keineswegs distanziert. Die Angestellten empfangen ihn draussen mit warmem Applaus. Und drinnen spielt die hauseigene Firmenmusik auf. Dirigent Otto Heutschi, seit kurzem pensioniert, lacht: «Ich habe Herrn Schneider noch gesagt, ich käme dann wieder, um nach seiner Wahl für ihn zu spielen.» So herzlich der Applaus seiner Angestellten, so herzlich nun auch die Worte, die der Bundesrat an sie richtet. Er danke ihnen, dass sie ihn so weit getragen hätten, sagt er. Und er danke auch Firmenmusikleiter Heutschi, der als langjähriger Präsident der Personalkommission so manches Mal mit ihm den Taktstock geschwungen habe. «Nun wird die nächste Generation das Unternehmen mit Euch zusammen weiterführen», so Schneider. Aber auch er werde immer wieder zurückkehren, «spätestens wenn Ihr Weihnachten feiert». Und dann ruft plötzlich einer: «Wer die einmalige Gelegenheit nutzen will, einmal mit einem Bundesrat den ‹Trueberbueb› zu singen, wage sich vor.» Rund 40 Angestellte, Angehörige und auch Stadtpräsident Thomas Rufener singen nun mit dem Bundesrat – bevor dieser schliesslich nach Bern zum nächsten Termin abrauscht. Kathrin HolzerBundesratswahlen: Siehe Seiten 2–7. >

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