Zum Hauptinhalt springen

Der neue Handelsriese

Bei Langenthal wächst

Im ersten Stock montieren Handwerker die Türen, im Erdgeschoss streichen Maler die Decke des «Check-in»-Komplexes, und von irgendwoher dröhnt Bohrlärm durch die noch leeren Hallen. Während es draussen schneit, laufen die Arbeiten im neuen Growa-Bau im Langenthaler Steinacker auf Hochtouren. «Wir sind schon bald beim Finish», sagt Growa-Projektleiter Luca Bernasconi und reibt sich die Hände. Bereits fertig ist der Aussenbau, nur die Grünbepflanzung fehlt. In nur einem Jahr – Baubeginn war Anfang Februar 2009 – ist der Growa-Neubau zur vollen Grösse herangewachsen. «Wir sind voll im Zeitplan», sagt Bernasconi. Das ist auch nötig. Denn bereits am 13.April wird der markante 23-Millionen-Bau eröffnet. Dies soll allerdings nicht in grossem öffentlichen Rahmen geschehen, sondern nur für Grosskunden, wie Geschäftsführer Kurt Koch erklärt. «Unsere Kunden sind ja Wiederverkäufer – und nicht Endverbraucher wie bei einem Detailhandelsgeschäft.» So erstaunt es nicht, dass die Growa trotz ihrer Grösse wenig bekannt ist. Growa und Prodega gehören Coop und dem deutschen Konzern Rewe. Sie sind das grösste Cash-and-Carry-Unternehmen der Schweiz. In Langenthal sind sie seit 1970 mit einem 1100-Quadratmeter-Lokal an der Bern-Zürich-Strasse vertreten. Rüebli in 10-Kilo-Säcken Auf den ersten Blick sieht der Laden aus wie andere auch. Leute schieben ihre Einkaufswagen, nehmen Waren von den Regalen und bezahlen am Schluss. Auf den zweiten Blick fällt aber auf, dass die Packungen grösser sind: Rüebli werden in 10-Kilo-Säcken angeboten, Maggi-Würze in 3-Liter-Behältern und Flüssigreiniger in 25-Liter-Kanistern. «Unsere Kunden sind Restaurants, Detailhändler oder Gewerbetreibende», sagt Geschäftsführer Koch. «Sie holen die Waren selber ab und bezahlen bar – nach dem Cash-and-carry-Prinzip.» Neu 20000 Artikel Am alten Standort an der Bern-Zürich-Strasse müssen die Kunden Geschick mitbringen, damit sie die Einkaufswagen durch die engen Gänge steuern können. Denn heute drängen sich rund 10000 Artikel im 1100-Quadratmeter-Laden. «Wir platzen aus allen Nähten», sagt Koch. Die Platzprobleme sind bald Schnee von gestern: Der neue Growa-Markt ist drei Mal grösser als der alte und wird über 20000 Artikel führen. Stefan Aerni >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch