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Der Prototyp wechselt die Farbe: Gold statt blau

Die kürzlich vorgestellten Prototypen für die Beleuchtung im kommenden Winter für Interlaken und Teile von Unterseen werden geändert. Die Idee

Eiger, Mönch und Jungfrau sich blau spiegelnd im See: Dieses Symbol als Logo stellt die auf der LED-Technologie basierende Beleuchtung ab dem Winter 2010/2011 im Zentrum von Interlaken und auch in Unterseen dar. Die beiden Prototypen der neuen Winterbeleuchtung sind anlässlich einer Medienorientierung vorgestellt worden (wir berichteten). Rund drei Wochen später hat die Arbeitsgruppe Winterbeleuchtung mit Vertretern und Vertreterinnen aller Leiste, den Industriellen Betrieben Interlaken (IBI) und der Tourismusorganisation Interlaken (TOI) beschlossen, die blaue Farbe durch «Gold» zu ersetzen. Diesem Entscheid vorausgegangen waren Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die beim Informationsstand am Christchindlimärit eingegangen waren. Dort wurden die Prototypen mit blauen Elementen gezeigt. «Was zum Teil gar nicht Gefallen gefunden hat», wie die Arbeitsgruppe Winterbeleuchtung den Medien mitteilt. Positiv wurde gewertet, dass die Beleuchtung des Zentrums einem einheitlichen, verbindlichen Konzept unterliegt. Die drei Punkte Bezüglich Gestaltung streicht die Arbeitsgruppe mit Präsident Peter Urfer drei Punkte heraus: Das Schwergewicht der neuen Beleuchtung ist die Beschmückung der zahlreichen Bäume. Die Motive mit Eiger Mönch und Jungfrau werden zum Teil flankierend eingesetzt. Die neu gestaltete Bahnhofstrasse erhält zum Beispiel zwölf entsprechend beleuchtete Bäume und sechs der neuen Motive. Die Strassen ohne Bäume, zum Beispiel der enge Teil des unteren Höhewegs, werden je nach gegebenen Möglichkeiten ebenfalls mit festlich-warm wirkenden Lichtpunkten ausgestattet. Die neuen Motive sollen als «Winterbeleuchtung» und nicht als «Weihnachtsbeleuchtung» verstanden werden. Sie dürfen einen touristischen Touch haben, denn das neue Bild unterstützt während drei Monaten, von Mitte November bis Mitte Februar, auch das Marketing des touristischen Interlakens. Sponsoren gesucht Unterseens Kostenanteil beträgt rund 35000 Franken. Für Interlaken sind es rund 200000 Franken. Davon haben gemäss Urfer die Gemeinde einen Beitrag von 30000 Franken und die Burger deren 20 000 Franken zugesagt. Die Hälfte der Interlakner Kosten sollen durch Sponsoring gedeckt werden. Die neue Beleuchtung verbraucht 3000 Kilowattstunden. Im Vergleich: Die aktuelle Beleuchtung «frisst» 48000 Kilowattstunden. Mit dem verminderten Energieverbrauch soll die Gemeinde Interlaken laut Peter Urfer rund 14 000 Franken pro Jahr sparen.hauMeinungen und Spendenanfragen bezüglich Winterbeleuchtung sind zu richten an: Genossenschaft Zentrum Interlaken, Postfach, 3800 Interlaken oder an info@urferoptik.ch >

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