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Der Rekordhalter hat sich verabschiedet

fussballSechs Spieler und der Assistenztrainer haben sich am letzten Samstag vom Dürrenast-Publikum verabschiedet. Damit rückte das (bedeutungslose) Spiel gegen Portalban/Gletterens (1:2) in den Hintergrund.

Der FC Dürrenast ist der einzige Amateurligaverein der gesamten Schweiz, der seit der Gründung der 2. Liga interregional (im Jahre 2000) ununterbrochen in dieser Liga spielt. Zwar trifft dies auch auf das U-21-Team von Xamax zu. Die Neuenburger gelten jedoch nicht als Amateurverein. Auch der Dürrenast-Goalie Patric Perret kann auf eine ähnlich lange Karriere zurückblicken. Im Jahre 1999 stiess das grosse Torhütertalent zu «Dürre». Hinter Peter Gasser war er vorerst Goalie Nummer zwei. Kurze Zeit später avancierte er zum Stammtorhüter in der 1.Mannschaft. Dies blieb er bis am letzten Samstag. Über 230 Spiele – ein absoluter Rekord für diese Liga – hat er in den vergangenen elf Jahren für die Thuner gespielt. Sportlich wie auch menschlich war Patric Perret ein grosses Vorbild. Der Sportsmann war auch gleichermassen geschätzt bei den gegnerischen Mannschaften. Am Samstag nun hat er seine Fussballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Beruf und Familie sind ihm in Zukunft wichtiger. Ähnliches trifft auch auf den kampfstarken André Hodler zu. Vor genau 10 Jahren wechselte er den Verein und den Sportplatz: Anstelle im Stadion Lachen (Thun U-19) spielte er fortan auf dem Sportplatz Strandbad für Dürrenast. Seine kraftraubende Spielart kostete viel Substanz, und seine Karriere wurde auch durch zahlreiche Verletzungen beeinträchtigt. Der Aufwand, weiter in der höchsten Amateurklasse zu spielen, wurde dem Familienvater nun zu gross. Neue Vereine Drei weitere Spieler haben gegen Portalban/Gletterens letztmals das «Dürre»-Dress getragen: Sandro Raso (wechselt zu Bern), Reto Schmid (Frutigen) und Adrian Nussbaum (Allmendingen). Verletzungshalber fehlte Christian Tschanz. Auch er beendet seine Karriere. Nach den Abgängen einiger bestandener Spieler im letzten Sommer bekommt es Trainer Jürg Frey erneut mit einem Generationenwechsel zu tun. Auf ihn wartet viel Arbeit. Peter Voegeli>

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