Der Samariterverein löst sich nach 118 Jahren auf

Aeschi

Überalterung, Mitgliederschwund und Vakanzen sorgten beim Samariterverein Aeschi für das Aus.

Der Samariterverein Aeschi löst sich nach 118 Jahren Vereinstätigkeit auf. Dies teilte die ehemalige Sekretärin Katrin Grossenbacher (Bild) mit.

Der Samariterverein Aeschi löst sich nach 118 Jahren Vereinstätigkeit auf. Dies teilte die ehemalige Sekretärin Katrin Grossenbacher (Bild) mit.

Eine traditionsreiche Vereinsära fand ihr Ende: Wie die ehemalige Sekretärin des Samaritervereins (SV) Aeschi, Katrin Grossenbacher, mitteilt, hat sich der SV an seiner jüngsten Hauptversammlung aufgelöst. Der Akt wurde nach 118 Jahren Samariterverein Aeschi von den verbleibenden zwölf aktiven Mitgliedern vollzogen.

Überalterung, Mitgliederschwund und Vakanzen im Vorstand haben laut Angaben der SV-Sekretärin zur Auflösung geführt. Der Verein hatte keine Arbeitersamariterin und Kursleiterin mehr. «Die Ausbildung dazu kann sich ein Verein kaum mehr leisten», heisst es in der Meldung Grossenbachers, «die Auflagen und fachlichen Anforderungen seitens des Schweizerischen Samariterbundes Olten werden immer grösser.»

Die Veranstalter von sportlichen oder anderen Anlässen sind von den Verantwortlichen über die Auflösung informiert worden. «Sie können sich für den Sanitätsdienst an die Vereine der Nachbarschaft wenden.» Die Blutspendeaktionen im April und im November werden weiterhin, mithilfe ehemaliger Mitglieder, durchgeführt. (pd/jss)

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