Zum Hauptinhalt springen

Der Traum vom grossen Cup-Los soll wahr werden

FussballDer FC Breitenrain empfängt heute (Spitalacker, 16.00 Uhr) im Cup den Erstligisten Tuggen. Mittelfeldstratege Fabio Santona blickt dem Spiel zuversichtlich entgegen.

Fabio Santona ist kein Mann der grossen Worte. Der Vizecaptain des FC Breitenrain zieht es vor, seine Taten auf dem Spielfeld für sich sprechen zu lassen. Der eher kleingewachsene Mittelfeldstratege, seit dem Rücktritt Duri Baumgartners der Akteur mit den meisten Auftritten im Dress der Berner, freut sich auf den heutigen Cupmatch gegen den FC Tuggen. «Ich bin davon überzeugt, dass wir dieses Team schlagen können. Wir haben den Vorteil, vor eigenem Publikum spielen zu dürfen. Das kann in einer Partie zweier ähnlich starker Teams ausschlaggebend sein», sagt er selbstbewusst. Der Erstligist aus dem Kanton Schwyz dürfte allerdings ein unangenehmer Gegner sein. Die Tuggener hatten sich letzte Saison – wie Breitenrain – für die Aufstiegsspiele in die Challenge League qualifiziert, scheiterten jedoch am späteren Aufsteiger Etoile Carouge. Auch wenn Santona Tuggen als starke 1.-Liga-Equipe einstuft: «Wir sind fähig, diese Hürde zu überspringen.» Duell auf Augenhöhe Tuggen, das auf dem Weg in den Sechzehntelfinal die beiden Erstligisten FC Schaffhausen und Dornach eliminiert hat, steht in der Tabelle der Gruppe 3 derzeit auf Position drei. Vor drei Wochen haben die Schwyzer die U-21 des FC Luzern gleich mit 3:0 bezwungen. Trotzdem hat Breitenrain allen Grund, optimistisch zu sein: Nach einer verkorksten ersten Halbzeit (0:1) zeigte die Mannschaft von Trainer René Erlachner am Mittwoch in Thun nach der Pause eine starke Reaktion und siegte letztlich verdient mit 2:1. Die Frage, gegen wen er in einem allfälligen Achtelfinal am liebsten spielen würde, kommentiert Santona zunächst professionell: «Erst müssen wir uns gegen Tuggen durchsetzen – das wird alles andere als einfach.» YB als Wunschgegner Schliesslich lässt er aber doch durchblicken, dass er sich im Fall eines Sieges gegen den ehemaligen B-Ligisten über ein Super-League-Team, insbesondere über die Young Boys oder den FC Basel, freuen würde. «Für mich als Berner wäre ein Spiel gegen YB natürlich das Grösste», sagt der filigrane Techniker, der auch bei Futsal Minerva Bern die Fäden zieht. «Wir wissen, was wir können. Deshalb würde ich uns gar gegen einen Superligisten einen Exploit zutrauen – auch wenn die Chance klein wäre. Vorerst zählt aber nur der Match gegen den FC Tuggen.» Simon Freiburghaus>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch