Zum Hauptinhalt springen

Der Traum vom Messe-Ausbau

GstaadDas einheimische Gewerbe präsentierte sich an der 37. Gstaader Messe innovativ und mit verschiedenen Publikumsmagneten. Die Messe ist reich an Attraktionen und gut besucht. Nun bewegen den Vorstand Expansionsgedanken.

Bereits am Freitagabend gab es an der Gstaader Messe einen regelrechten Besucheransturm. Viele Leute informierten sich an den Ständen über Produkte und Techniken, andere genossen den Auftritt der einheimischen Tanzschule Idance, der Jugendgruppe T4J und Hip-Hop-Tänzern aus Winterthur. Weitere kulturelle Highlights waren der Blick nach Darmstadt, die Bike Trial Show sowie der Auftritt der Flaming Heel Dancers. Hämmern und abheben Mit dem Hammer klopften Messebesucher auf Bälle, Nägel oder Plättli. An Computersimulatoren spielten sie Golf, baggerten oder säten mit Landwirtschaftsmaschinen Getreide. Am Glücksrad oder Bahnschalterflipper versuchte Jung und Alt sein Glück, schätzte Geld und staunte über den «versteinerten Menschen». Kleine Kinder konnten gratis Pony reiten, Kasperlitheater besuchen oder Löffeli bunt verzieren. Bei der SAC-Rettungsstation Gstaad kletterten Junge gut gesichert in die Höhe, daneben informierte die Kantonspolizei über Gefahren im Internet. Hausfrauen gluschtig machen «Es ist eine Freude, hier auszustellen und den Leuten zu zeigen, was man Schönes macht!», sagt Küchenbauer Lorenz Mösching. Mit seinen meist aus einheimischem Holz verarbeiteten Küchen «mache er gerne Hausfrauen gluschtig». Gegen drei Viertel seiner Kunden seien Einheimische. Zehnmal half er, eine Messe aufzubauen. Nach 18 Jahren im Vorstand gibt Mösching nun sein Amt ab. »Früher waren wir in der alten Curlinghalle», sagt Mösching. 1995 sei die Messe dann ins Sportzentrum gezogen. Niveau halten oder steigern? «Speziell war der Auftritt von Cliby und Caroline, da platzte die Halle fast aus den Nähten», erinnert sich Mösching an die Eröffnung des neuen Standortes. Ins Schwitzen kam der Bauchef, als sie einmal vergassen, einen Stand einzuplanen. «Ich wünsche der Gstaader Messe, dass sie auf diesem Niveau bleibt oder es sogar steigern kann», so Lorenz Mösching. Möglichkeiten dazu sieht er in einer allfälligen Expansion beispielsweise in Kombination mit der Landwirtschaft oder dem Autogewerbe. An künftigen Messen den Platz vom Festzelt zu nützen, davon träumt auch Christoph Romang. «Durch die Renovation ist der Boden neu befahrbar», so der Präsident der Gstaader Messe. Dies gebe neue Perspektiven. Vorerst freut sich Romang jedoch über die gelungene Messe. Messe wieder gut besucht Gemäss seiner Wahrnehmung wurde die Ausstellung wiederum sehr gut besucht. Besucherspitzen nahm er am Freitagabend und am Sonntag war. Da kein Eintritt erhoben wird, können sich die Veranstalter nur auf subjektive Schätzungen sowie Umsatzzahlen der Restaurationen abstützen. Susi Heiniger >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch