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Der Weg nach Europa wird lang

HandballDer BSV Bern Muri hat das Hinspiel in

An einer Ecke der Halle war gestern Abend in St.Gallen zu erkennen, dass es sich um kein gewöhnliches Meisterschaftsspiel handelte. Neben der Resultattafel waren die Fahnen der Schweiz, Schwedens und Österreichs aufgezogen. Als die beiden schwedischen Schiedsrichter begrüsst wurden, wechselte die Hallenspeakerin kurz in die englische Sprache, der österreichische Delegierte wurde in Hochdeutsch willkommen geheissen. Ansonsten deutete wenig darauf hin, dass es sich bei der Begegnung zwischen St.Otmar St.Gallen und dem BSV Bern Muri um ein spezielles Spiel handelte. Die beiden Teams trafen vor lediglich 370 Zuschauern im ersten von zwei Duellen in den Sechzehntelfinals des Challenge Cups aufeinander. Für den BSV Bern Muri verlief die Partie wenig erfreulich. Die Berner unterlagen St.Otmar mit 25:31 und steigen mit einem deutlichen Rückstand in das Rückspiel vom Sonntag (17 Uhr, Gümligen). Viele Fehlwürfe Der BSV Bern Muri zeigte in Angriff und Abwehr eine wenig befriedigende Leistung. Die Gäste kassierten zu viele einfache Tore des Gegners, agierten in Überzahl wenig überzeugend und sündigten vor allem im Abschluss. Trainer Alex Milosevic regte sich nach Spielschluss sicht- und hörbar über die ungenügende Wurfeffizienz der Angreifer auf. «Wir trafen siebenmal den Pfosten, und dazu gab es 20 weitere nicht verwertete Chancen», zählte er die verpassten Gelegenheiten auf. St.Otmar, bei dem Torhüter Thomas Isenrich eine starke Leistung zeigte, baute den Vorsprung bis zur 53.Minute auf 30:21 aus. Dass der BSV Bern Muri die Differenz noch auf sechs Tore verkürzen konnte und so die Ausgangslage für das Rückspiel noch leicht verbesserte, war die einzig erfreuliche Nachricht aus Berner Sicht. Im Rückspiel muss sich der BSV erheblich steigern, will er im Februar in den Achtelfinals gegen einen ausländischen Kontrahenten antreten. Der Weg nach Europa wird lang und hart. Reto Pfister>

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