Der Weltcup stellt die Weichen fürdie Zukunft

Adelboden

Mit neuem Geschäftsleiter und höherem Aktienkapital wird der Weltcup in Adelboden professionalisiert.

«Die Verpflichtung des Tourismus- und Marketingkenners Christian Haueter ist für uns ein Glücksfall», freut sich Verwaltungsratspräsident Peter Willen.

«Die Verpflichtung des Tourismus- und Marketingkenners Christian Haueter ist für uns ein Glücksfall», freut sich Verwaltungsratspräsident Peter Willen.

(Bild: Christoph Buchs/Archiv)

Bruno Petroni

Im Rahmen der Strategie 2020–2024 hat die Ski-Weltcup Adelboden AG mit Christian Haueter einen neuen Geschäftsleiter gewählt. Der 35-jährige Adelbodner trat am 1. März 2019 die Nachfolge von Kathrin Hager an, die sich nach 12 Jahren Geschäftsführung entschied, beruflich kürzer zu treten, jedoch weiterhin als Leiterin Service und Rennorganisation in der Unternehmung zu bleiben.

«Die Verpflichtung des Tourismus- und Marketingkenners Christian Haueter ist für uns ein Glücksfall, hat er doch zuletzt das Marketingkonzept für die ganze Tourismusregion Rigi geschaffen», freut sich Peter Willen. Der Verwaltungsratspräsident erklärt denn auf Anfrage auch gleich, was mit der Strategie 2020–2024 unter dem Aspekt der Identifikation und Eventqualität zu verstehen ist: «Wir wollen den gesamten Weltcupanlass auf bessere finanzielle Beine stellen und ihn besser in den Ort integrieren.

Auch müssen künftig die örtlichen Keyplayer den Event mittragen.» Bisher hätten Milizbedienstete zwar professionelle Arbeit geleistet, «doch soll künftig die Geschäftsstelle gestärkt werden und das Ganze professionalisiert werden». Aus diesem Grund wurde unter anderem letzten Sommer der Verwaltungsrat durch den Eventprofi Philippe Cornu und den Sponsoringspezialisten Erwin Gross verstärkt.

Mit der Strategie bis zum Jahr 2024 will der Weltcup Adelboden nicht grösser werden, «aber punkto Qualität noch zulegen», wie Peter Willen sagt. Das heisst, dass die Sportveranstaltung weiterhin auf sehr hohem Niveau stattfinden, jedoch gleichzeitig Wert auf Gemütlichkeit gelegt werden soll. «Auch wollen wir in die Absicherung der Geschäftsstelle und diverse Neuerungen investieren, womit wir ein breiteres Aktienkapital benötigen. Und diesbezüglich sieht es nach Rücksprache mit unseren Aktionären gut aus», so Willen.

Berner Zeitung

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