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Der Wille versetzt Berge

fussballInterlaken-Trainer Markus Aeschbacher feierte mit einem verdienten 3:1-Sieg eine gelungene Heimpremiere. Die Partie begann mit einem Paukenschlag Schönbühls und endete mit einer überaus turbulenten Schlussphase.

Markus Aeschbacher, dem vom EDO Simme zum FC Interlaken gestossenen neuen Trainer der Oberländer, war nach den hektischen Schlussminuten die grosse Erleichterung anzusehen. Denn begonnen hat das Spiel gegen Schönbühl, einen der Mitfavoriten um den Gruppensieg, aus Sicht seiner Schützlinge alles andere als gut. Bereits nach drei Minuten lagen die Gastgeber gegen die druckvoll startenden Schönbühler 0:1 im Rückstand. Dino Aebi hatte für die Berner getroffen. Doch noch vor Ablauf einer Viertelstunde sorgte Verteidiger Michael Fritz nach feiner Einzelleistung für den Gleichstand. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff beanspruchten die Interlakner zweimal das nötige Glück, um nicht erneut einer Führung der Gäste hinterherrennen zu müssen. Zuerst vergab Stefan Bürki per Kopf aus kürzester Distanz. Kurz darauf sah Fabian Kobi seinen Freistoss vom Pfosten ins Feld zurückspringen. Interlaken dominant Nach der Halbzeit dominierten die jungen Spieler aus dem Oberland das Spiel beinahe nach Belieben. Die in der Startaufstellung stehenden Akteure waren im Durchschnitt nicht einmal 21 Jahre jung. Und Ricardo Dias mit seinen 26 Jahren der Teamsenior! Belohnt wurde das Aeschbacher-Team in der 53. Minute. Erneut war es Michael Fritz dem der 2:1 Führungstreffer gelang. Der Angriffselan des immer stärker werdenden Heimteams wurde in der 65. Minute durch einen Fehlentscheid des Spielleiters abrupt gestoppt. Nach einer angeblichen Notbremse musste Abwehrchef Dias unter lautem Protest des Interlakner Anhangs das Feld verlassen. Diese Schlüsselszene sorgte schliesslich für eine überaus hektische und turbulente Schlussphase. 92. Minute: Der Schönbühler Kobi trifft mit einem Freistoss nur die Latte; 93. Minute: Freistoss Interlaken, Maik Haari erzielt mittels Kopfball das 3:1; 95. Minute: Freistoss Interlaken (nachdem Schönbühl-Goalie Riesen für ein Foul ausserhalb des Strafraums als hinterster Spieler nur Gelb sah!), Luca Cantana trifft die Latte. Interlaken-Trainer Aeschbacher sprach nach Spielschluss von einem verdienten Sieg. «Meine Mannschaft hat sich heute die drei Punkte mit einer tadellosen kämpferischen Leistung verdient und sich auch nicht aus dem Konzept bringen lassen.» Auf das Saisonziel angesprochen erklärt er: «Mit dieser sehr jungen willigen Equipe ist einiges möglich. Wenn wir nach zwei Dritteln der Meisterschaft nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben, bin ich zufrieden.» Manfred Schmied>

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