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Die Berner Stadtregierung geht auf Tauchstation

Anti-AKW-CampSeit zehn Wochen besetzen Aktivisten das

Niemand weiss, wie lange die Berner Stadtregierung die Besetzer der städtischen Wiese beim Viktoriaplatz noch gewähren lässt. Weder Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) noch Regula Rytz (GB) oder Reto Nause (CVP) informieren über ihre Pläne. Dies, obschon alle drei Regierungsmitglieder kraft ihres Amtes in der Verantwortung stehen. Tschäppät hat das offizielle Mandat für Verhandlungen mit den Besetzern, Rytz ist zuständig für die Grünflächen der Stadt Bern, und Nause ist der Sicherheitsdirektor. Doch Fragen zum Thema bleiben systematisch unbeantwortet. Egal, ob diese mündlich gestellt werden oder schriftlich mit einer angemessenen Bedenkfrist. Öffentlich bekannt ist nur, dass die Stadtregierung vor gut sieben Wochen ein «dauerhaftes Zeltlager» beim Viktoriaplatz verboten hatte. Die Camper und ihre Zelte stehen aber nach wie vor dort. Weshalb das so ist – auch dazu schweigen die verantwortlichen Gemeinderäte. Derweil wächst der Unmut im Quartier über die Besetzer. Vor ein paar Wochen haben sich Anwohner noch mit ihrer Unterschrift auf einem Plakat beim Camp mit den Besetzern solidarisiert. Nun schwindet der Goodwill. Die Camper werden verbal angegriffen. Doch diese lassen sich nicht beirren – und richten sich auf der öffentlichen Wiese immer gemütlicher ein.tobSeite 11>

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