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Die ARA wehrt sich gegen die Stadtnomaden

neubrückDie Idee, bei der Neubrück drei Jahre Wohnende in Bauwagen zu stationieren, provoziert Kritik. Und die ARA reklamiert Eigenbedarf.

Rund hundert Einsprechende wehren sich gegen das Vorhaben des Gemeinderats, die Stadtnomaden bis Ende 2014 bei der Neubrück anzusiedeln. Dies gab Regierungsstatthalter Christoph Lerch gestern bekannt. Zahlreiche Einsprecher – viele aus den Nachbargemeinden Bremgarten und Kirchlindach sowie dem städtischen Bürgerblock – halten laut Lerch die vorgesehene Nutzung für zonenfremd und fürchten sich vor Lärm. Zudem sei die Rechtsgleichheit verletzt, und es bestehe kein öffentliches Interesse an einer Stationierung von Bauwagen in der Stadt. Die Frage des öffentlichen Interesses, die von der Stadt bejaht wird, ist in der juristischen Würdigung der Einsprachen im Regierungsstatthalteramt zentral. Lerch mochte sich dazu wie zu anderen kritischen Argumenten noch nicht äussern. Wer sich von Fakten leiten lasse, anerkenne, dass die Stadtnomaden während der letzten Jahre gewillt waren, definierte Regeln zu respektieren und sich still zu verhalten. Laut Einsprache von Pro Natura verletzt das Vorhaben die Uferschutzplanung. Eine Knacknuss könnte die Einsprache der ARA Region Bern AG in der Neubrück sein. Das Areal ist als spezielle Bauzone für eine allfällige ARA-Erweiterung definiert. Eine solche steht laut ARA-Direktor Beat Ammann nun unmittelbar an. Nächstes Jahr werde der Kanton verfügen, dass Strassenschlamm und -wischgut nicht mehr den bestehenden Reaktordeponien zugeführt werden dürften. Der Bau der notwendigen neuen Aufbereitungsanlage sei nur an dem Standort möglich, den die Stadt für die Stadtnomaden vorsehe. Die entsprechende Planung sei in vollem Gang. Christoph Hämmann>

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