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Die Arena gehört jetzt der Genossenschaft

ThunDie Arena-Erbauer haben ihre Hausaufgaben erledigt: Auf Anfang Jahr ging die Arena Thun an die Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd über.

Kurz vor Weihnachten haben die HRS Real Estate AG und die Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd einen weiteren Meilenstein des Thuner Stadionprojektes abschliessen können. Der Abtretungsvertrag zwischen diesen beiden Gesellschaften wurde notariell vertraglich abgeschlossen. Die Übernahme des Stadioneigentumes und des Baurechtes der Burgergemeinde Thun erfolgte per 1. Januar 2012. Seit der Eröffnung der Arena im Sommer hatten die Stadionerbauer «normale Pendenzen», wie Genossenschaftspräsident Carlos Reinhard die Mängel nannte, zu erledigen. Dabei handelte es sich um «kleinere Schäden, Überwachungskameras am falschen Ort, Lüftungen, die nicht richtig funktionierten», sagte Reinhard Ende Oktober gegenüber dieser Zeitung. Er stellte damals die Übernahme des Stadions auf Ende Jahr in Aussicht. Dieses Ziel konnte nun erreicht werden. Stadionprojekt abgeschlossen Durch diesen Schritt kann das Projekt «neues Fussballstadion in Thun-Süd» erfolgreich abgeschlossen werden. Dies verkündeten HRS Real Estate AG und die Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd gestern in einer gemeinsam verfassten Medienmitteilung. In einer fast verdächtigen Rekordzeit habe das Stadion mit Mantelnutzungsprojekt geplant und gebaut werden können. Dies sei nur möglich gewesen, «weil alle Beteiligten und auch die Anwohner sowie die Behörden eng und zielgerichtet zusammengearbeitet haben und sicherlich auch in Zukunft zusammenarbeiten werden», steht im Communiqué. Die Stadionverantwortlichen würden nun auch mehr Energie für Sicherheits- und Organisationsfragen zur Verfügung haben. In diesen Bereichen stehen Entscheide an: So geht es beispielsweise darum, die Gewalt im und ums Stadion besser in den Griff zu bekommen oder die Strukturen bei den Gesellschaften Genossenschaft Arena Thun AG und FC Thun AG zu entwirren. In einem ersten Schritt wird Mitte Januar ein neuer Verwaltungsrat für die Arena Thun AG zu wählen sein, nachdem der alte kürzlich zurückgetreten war (wir berichteten). Zusätzliche Plätze im Visier Gemeinsam zwischen der HRS Real Estate AG und der Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd wird das Projekt «Breitensportplätze» weiter verfolgt. Es ist immer noch das Ziel, die restlichen finanziellen Mittel zu finden, damit zusätzliche Rasenspielfelder für den Nachwuchs- und Breitensportbereich realisiert werden können. Gespräche mit dem Kanton, der Stadt und mit Nutzungsinteressenten finden regelmässig statt. Die Baueingabe für dieses Projekt erfolgte bereits im November. pd/rop>

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