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Die BDP unterstützt nur die Freisinnigen

Das Ziel der Berner BDP für die Regierungsratswahlen im März ist klar: die bürgerliche Mehrheit. Die SVP wird nicht unterstützt.

«Auf die Provokationen der SVP lasse ich mich nicht ein», betonte die Berner BDP-Präsidentin Beatrice Simon gestern gegenüber dieser Zeitung. Dies, nachdem Rudolf Joder, Präsident der SVP Kanton Bern, gesagt hatte, zwei FDP- und zwei SVP-Regierungsräte reichten, um die bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat zurückzuerobern – dazu brauche es die BDP nicht. «Ob die FDP den Jurasitz erobern kann, ist eine andere Frage», sinniert Simon. Jedenfalls hat die Geschäftsleitung der BDP beschlossen, nur die beiden FDP-Regierungsratskandidaten zu unterstützen. Dies, weil die FDP ihre Unterstützung für Beatrice Simon zugesichert hatte. «Was ist in 20 Monaten passiert, dass unsere Partei überall Wahlerfolge feiern kann?», fragte BDP-Kantonalpräsidentin Simon an der gestrigen Delegiertenversammlung in Thun. Und sie gab gleich die Antwort: Die Bernerinnen und Berner hätten gemerkt, dass es in der Politik Zeit für Leute sei, die lösungsorientiert arbeiteten und sich nicht in Grabenkämpfe verwickeln liessen. Fakt sei, dass die BDP bei den Wahlen in mehr als 20 Gemeinden Siegerin geworden sei. Dies habe auch schon mal dazu geführt, «dass die BDP mehr Sitze eroberte, als sie Kandidierende hatte». Damit würden alle Unkenrufer, welche die BDP bei deren Gründung am 21.Juni 2008 belächelt und als Nullprozentpartei bezeichnet hätten, eines Besseren belehrt. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf lobte das Engagement der Berner BDP-Mitglieder und rief den 173 Delegierten zu: «Ich freue mich, am Abend des 28.März mit der BDP Kanton Bern auf ein gutes Wahlergebnis anstossen zu können.»ue >

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