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Die beiden Bauherren einigen sich

Ein halbes Jahr haben sie verhandelt, nun sind sie sich einig geworden. Die Vorsorgestiftung VSAO und die WBG Oberfeld haben den Vertrag für die Übernahme eines Teils des Ostermundiger Oberfelds unterzeichnet.

Nun ist der Weg frei für die nachhaltige und autofreie Siedlung im Oberfeld. Das teilen die Genossenschaft WBGO und die Ärzte-Vorsorgestiftung VSAO im gemeinsamen Communiqué mit. «Wir sind froh, dass nun klar ist, in welche Richtung unser Projekt geht», sagt Christian Zeyer nach der erfolgten Unterzeichnung des Vertrags. Zeyer ist der Präsident der Wohnbaugenossenschaft Oberfeld (WBGO). 500 Wohnungen geplant Dass das Projekt nicht so gross wird wie ursprünglich geplant, schmerze schon. «Aber diese 10000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche geben uns nun die Möglichkeit zu einem soliden Start.» Bis im März hatte sich die WBGO Hoffnungen auf das ganze Grundstück gemacht. Doch die Grundbesitzerin Stadt Bern gab der VSAO den Vorzug. Diese war bereit, einen Teil des Landes an die WBGO abzugeben. Die Nachfrage sei gut, sagt Christian Zeyer. Die WBG Oberfeld plant ungefähr 80 Wohneinheiten. Zahlen zur Höhe der Investitionen gibt sie noch nicht bekannt. Die VSAO will in ihr wesentlich grösseres Projekt rund 100 Millionen Franken investieren, sie plant auf 50000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche rund 400 Eigentums- und Mietwohnungen. Die Genossenschaft WBGO setzt sich hohe Ziele im Bereich Ökologie, nachhaltige Mobilität und soziale Integration. Beteiligt ist auch die Wohnbaugenossenschaft Atlantis mit 20 Prozent. Diese wird im Oberfeld ein Angebot für integratives Wohnen aufbauen. «Spätestens Ende 2012 werden unsere Bewohner ins Oberfeld einziehen», informiert Christine Zehnder von der WBG Oberfeld. Mit dem Vertragsabschluss könne nun endlich der Wunsch nach ökologischem und nachbarschaftlichem Wohnen erfüllt werden. Auch Peter Scotton, Geschäftsführer der Vorsorgestiftung VSAO, zeigt sich mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden. Dass diese nun doch ein halbes Jahr gedauert hätten, sei vor allem darauf zurückzuführen, dass die Materie komplex sei. So hätten zuerst einige technische Fragen geklärt werden müssen. Erhoffter Einzug 2011 Im nächsten Jahr will die Vorsorgestiftung die Altlastensanierung auf dem ehemaligen Schiessplatz vorantreiben. Die Planung für den ersten Teil der eigenen Überbauung ist angelaufen. Die Stiftung hoffe, dass nun auch die Behörde mit Schwung mitmache, sodass Mitte 2011 die ersten Wohnungen bezugsbereit seien, betont Peter Scotton. kle/pd>

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