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Die Exoten

Nebst den arrivierten Kleinparteien treten noch eine ganze Reihe Exoten zu den Wahlen an. Zum Beispiel die Tierpartei: Sie wurde letztes Jahr in Zürich gegründet. Nächstes Jahr will sie in Zürich und in Bern Kantonalparteien gründen. Der «Tierpartei geht es um einen «respekt- und würdevollen Umgang mit den Tieren» und den «Respekt allem Leben gegenüber». Bereits zu den Berner Grossratswahlen 2010 angetreten war die Piratenpartei. Sie erreichte bescheidene 0,7 Prozent der Wählerstimmen. Für einen Sitz im Nationalrat bräuchte sie im Kanton Bern aber 3 Prozent. Die Hoffnung auf den Einzug ins eidgenössische Parlament stieg bei den Piraten, als ihre Kollegen in Deutschland vor zwei Wochen den Sprung ins Berliner Abgeordnetenhaus schafften. Sie setzen vor allem auf den Kanton Bern, zumal die Piraten hier Listenverbindungen eingegangen sind mit dem Berner Bronco Jimy Hofer und den bernjurassischen jungen Separatisten Les Rauraques. Die Piratenpartei wehrt sich gegen zu viel staatliche Überwachung, fordert eine liberalere Drogenpolitik und eine Lockerung des Urheberrechts. Sie ist in zehn Kantonen vertreten. In sechs Kantonen tritt zudem die Partei der Parteilosen an. Auf der Liste Parteifrei.ch kandidiert etwa der als Verteidiger von Kleinaktionären bekannte Zürcher Anwalt Hans-Jacob Heitz. Die Parteifreien lehnen sich gegen «den Parteienknatsch» auf, der viel Energie koste und der Erarbeitung konsensfähiger Lösungen im Weg stehe. Auch das Alpenparlament, das sich der Natur und der Naturheilkunde verschrieben hat, mischt im Kanton Bern mit. Und erstmals tritt auch die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) an. Weiter haben die Liberalsozialen ebenso Wahllisten eingereicht wie die Sozial-Liberale Bewegung, die Partei der Arbeit und die Alternative Linke.sgs>

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