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Die Fernheizung ist bereit

GsteigwilerMit der Inbetriebnahme der neuen Fernheizung beginnt in Gsteigwiler ein neues Kapitel der Heizgeschichte. Nach dem Hochwasser vom Herbst wird die Gefahrenkarte überarbeitet.

Die Fernheizanlage wird in den nächsten Tagen ihren Betrieb aufnehmen und fortan ein Viertel der Haushalte der Gemeinde mit Wärme versorgen. Gsteigwilers Gemeindepräsident Bernhard Seiler, zugleich Präsident des Heizungverbundes, konnte bei der Gemeindeversammlung bekannt geben, dass das Erstellen der Anlage beim Schulhaus und das Verlegen der Rohre zu den Wärmebezügern dank des günstigen Wetters zeitgerecht abgeschlossen werden kann. Am 13.Dezember wird die Anlage für einen Probelauf in Betrieb genommen. Der ordentliche Heizbetrieb startet tags darauf. Dorfstrasse: Nächste Etappe Bei den traktandierten Geschäften zeigte sich der Souverän durchwegs zustimmend. Abgesehen von einzelnen Enthaltungen wurden alle ohne grosse Diskussionen angenommen. Der Voranschlag für 2012 weist einen Ausgabenüberschuss von 66000 Franken aus. Erstmals überschreiten Einnahmen und Ausgaben die Summe von 2 Millionen Franken. Aufgrund der neuen Kostenaufteilung durch den Kanton ergeben sich Mehrausgaben vor allem im Sektor Bildung, wo unter anderem die Beiträge an die Sekundarschule Wilderswil erhöht wurden. Steigen werden auch die Beiträge an den Lastenausgleich. Zudem werden die Zuschüsse des Kantons für den Winterdienst erheblich gekürzt. Der Gemeinderat beantragte gleich bleibende Steueransätze und Gebühren für Wasser, Abwasser und Kehricht, was von der Versammlung einstimmig gutgeheissen wurde. Im mittelfristigen Finanzplan ist für das Jahr 2012 vorgesehen: die nächste Etappe der Sanierung der Dorfstrasse, ein Salzstreuer für das Gemeindefahrzeug, das Erstellen der Entwässerungsplanung und der Gefahrenkarte, Beiträge an die ARA sowie Reparaturen an der Waldstrasse, insgesamt für 136900 Franken. Hier kann mit Subventionen von circa 40000 Franken gerechnet werden. Bis 2014 ist für die Gemeinde eine generelle Entwässerungsplanung zu erstellen. Damit ein höherer Subventionsansatz erreicht werden kann, wird der Plan zusammen mit den Gemeinden Lütschental und Gündlischwand erarbeitet. Der dazu benötigte Verpflichtungskredit beträgt 126000 Franken. Neue Gefahrenkarte Aufgrund neuer Erkenntnisse der Gefahren, die von der Lütschine ausgehen, muss die Gefahrenkarte überarbeitet werden. Der Verpflichtungskredit beträgt 46000 Franken, wovon 90 Prozent subventioniert werden. Bei den neuen Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsreglementen findet bei gleich bleibenden Abgaben ein Systemwechsel statt. Die Gemeindeversammlung wird künftig die Tariffenster festzulegen haben, in dem der jährliche Ansatz Sache des Gemeinderates sein wird. Die Wahlen brachten die einstimmige Bestätigung von Esther Amacher und Urs Stucki für eine nächste Amtsdauer im Gemeinderat. In die Schulkommission wurde Markus Zenger für Markus Stalder gewählt. Den Abschluss der Versammlung bildete die Aufnahme einer Jungbürgerin und eines Jungbürgers in die Gemeinschaft der Stimmberechtigten der Gemeinde.Heinz Häsler>

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