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Die Geschichte des Viehzuchtvereins Habkern

Der Verein Einige Habker Bauern taten sich 1905 zusammen und gründeten eine Aktiengesellschaft. Diese hatte zum Zweck, einen prämierten Zuchtstier zu kaufen und zu halten. Mit den Gebrüdern Zumbrunn in Unterbach wurde man handelseinig. Am 10.August 1911 wurde dann beschlossen, die AG aufzulösen und die Viehzuchtgenossenschaft Habkern zu gründen. Zu den zwölf Gründungsmitgliedern kamen weitere dazu, sodass bereits am 19.August 1911 die Statuten genehmigt und der Vorstand gewählt werden konnte. Präsident und gleichzeitig Kassier: Christian Tschiemer, Halte; Vizepräsident: Christian Zurbuchen, Eggetli; Sekretär: Gottfried Schmocker, Fahrenbühl; Beisitzer: Heinrich Tschiemer (Hubel), Heinrich Zurbuchen (Wolfbach) und Gottlieb Aemmer (im Holz). Als Eintrittsgeld wurden 20 Franken und für jedes im Zuchtbuch eingetragene Tier 3 Franken verlangt. Der aufgelösten AG wurde der Zuchtstier Felix für 1200 Franken abgekauft. Das Sprunggeld wurde für Tiere mit Anteilschein auf 5 Franken und für jedes weitere auf 8 Franken festgelegt. Wer nicht der Genossenschaft angehörte, musste 20 Franken hinblättern. Das Wartegeld (Halterentschädigung) für den Stier betrug 2 Franken. Die Genossenschaft zählte im Oktober des Gründungsjahres bereits 34 Mitglieder. Im Zuchtbuch waren 51 Kühe eingetragen. Probleme bereitete der Genossenschaft immer wieder der Kauf – die Finanzierung – des Zuchtstiers. Als 1941 der Zuchtstier wegen der Krankheit Bang geschlachtet werden musste, wurde sogar die Auflösung der Genossenschaft diskutiert. 1944 stellten einige junge Bauern das Gesuch, in die Genossenschaft aufgenommen zu werden. Dieses wurde aber mit der Begründung, die Genossenschaft sei gross genug, abgelehnt. Dies führte 1945 zur Gründung der Viehzuchtgenossenschaft Habkern 2. Als es 1961 innerhalb der VZG Habkern 1 zu Meinungsverschiedenheiten kam, wollten einige Mitglieder austreten und eine dritte Genossenschaft gründen. Sie kauften sogar einen Stier. Die Landwirtschaftsdirektion stimmte aber nicht zu. Schliesslich kam es durch Vermittlung des VSA-Präsidenten zu einer Einigung. Der Vorstand wurde auf 11 Mitglieder erweitert und der Stier Moritz übernommen. 1991 verzichtete die Genossenschaft erstmals auf den Kauf eines Stiers. Begründung: Im weit verzweigten Gebiet herrschten oft schwierige Wegverhältnisse. Und es wurde vermehrt auf künstliche Besamung gesetzt. Am 20.April 2007 beschlossen die Mitglieder, ihre Viehzuchtgenossenschaft aufzulösen und den Viehzuchtverein (VZV) Habkern zu gründen. Ihm gehören 40 Mitglieder an, die aber nicht mehr alle Tier halten. Präsident ist Christian Zenger, Bort. Im Herdebuch sind rund 270 Tiere aufgeführt.uf>

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