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Die IGT fürs Gewerbe und der Aarefeld-Leist für die Privaten?

thunSoll der Aarefeld-Leist sein Gebiet um die Innenstadt erweitern und sich auf die Anliegen der Privaten konzentrieren? Ja, sagen die Mitglieder.

«Die Privaten finden, dass ihre Anliegen gegenüber jenen des Gewerbes oft ins Hintertreffen geraten», hat Daniel Iseli, Leiter einer Arbeitsgruppe des Thuner Aarefeld-Leists (AFL) festgestellt. Der AFL hat eine Zukunftsstrategie entwickelt und an der Hauptversammlung im Kino Rex vorgestellt. Die Idee: Der AFL möchte die Aufgaben entflechten und dafür sein Wirkungsgebiet erweitern. Das Ziel ist ein Leist für die ganze Innenstadt. Dieser würde vor allem die Anliegen und Bedürfnisse der Privaten und Anwohner vertreten. Die Geschäfte und Gewerbebetriebe würden Mitglied der IGT (was sie zum Teil schon sind), wo explizit ihre Interessen vertreten werden. Der aktive Altstadtstamm soll miteinbezogen werden. Erste Kontakte positiv Die ersten Kontakte mit der IGT (Interessengemeinschaft Innenstadt), dem Altstadtstamm und den Stadtbehörden verliefen positiv. Zur Erinnerung: Bis vor einigen Jahren gab es in der Innenstadt nebst dem AFL drei weitere Leiste (Bälliz-Freienhofgasse, Obere Hauptgasse, Unterstadt). Es wurde für sie zunehmend schwieriger, unter anderem räumlich eng begrenzte Anliegen umzusetzen oder zu finanzieren. Deshalb integrierten sich die Leiste in die IGT. Schon damals befürchteten die Anwohner, dass ihre Anliegen auf der Strecke bleiben könnten. In einer Konsultativabstimmung erteilte die AFL-Versammlung dem Vorstand die Kompetenz, einen Innenstadt-Leist (Name noch nicht bestimmt) weiterzuverfolgen. Bis Mitte Jahr sollen die Gespräche und Abklärungen konkretisiert werden. Entscheiden müssen danach die Hauptversammlungen von AFL und IGT. Mehr Parkhausplätze «Der AFL wünscht sich in der vorgesehenen Überbauung an der Mönchstrasse im Parkhaus mehr als nur 150 öffentliche Plätze», erklärte Präsident Simon Widmer. Ausserdem wehrt sich der Leist in der Mitsprache gegen die Aufhebung aller oberirdischen Parkplätze. Einige davon müssten als Kurzparking für Bring- und Holdienste verbleiben. Unbefriedigend und ungelöst bleibt für den AFL die kritische und oft gefährliche Verkehrssituation beim Bahnhof, Aarefeld- und Maulbeerkreisel. Die Verkehrsregelung während der Weihnachtszeit habe sich bewährt. Widmer hofft auf Wiederholung. Auch der von der Postfinance finanzierte Sichherheitsdienst im Bereich Aarefeld bis Post bewähre sich. Die Rechnung schliesst nach Rückstellung für die schrittweise Sanierung der Weihnachtsbeleuchtung (4000 Franken) mit einem Reingewinn von 5491 Franken. Im Vorstand geht Beat Anneler (Direktor Thun Tourismus) in Pension, und Francis Gilg (Direktor Manor) zieht weg. Der Sitz von Anneler bleibt vakant. Der neue Manor-Geschäftsführer, Daniel Müller, soll, sobald er zur Verfügung steht, im AFL Einsitz nehmen.Nelly Kolb>

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