Die imposante Sperre im Lombach ist saniert

Unterseen

Die Schwellenkorporation blickt auf «eher ruhiges Jahr» zurück.

Die Betonsperre wurde für rund 100'000 Franken saniert.

Die Betonsperre wurde für rund 100'000 Franken saniert.

(Bild: PD)

«Das Jahr 2018 war ein eher ruhiges», stellte Präsident Hans Peter Feuz an der Korporationsversammlung vom Mittwochabend fest. Immerhin: Die Sanierung der 6 Meter hohen Betonsperre im Lombach bei Hektometer (Hm) 59.20 – also 5,92 km oberhalb der Mündung des Gewässers in den Thunersee – konnte im vergangenen März abgeschlossen werden. Die Arbeiten waren im Herbst 2017 aufgenommen worden, wurden dann bei Wintereinbruch unterbrochen und erst im Herbst 2018 fortgesetzt. Die Kosten der Sanierung betragen rund 100'000 Franken.

Hans Peter Feuz und Wasserbauingenieur Stefan Tschiemer orientierten über weitere Arbeiten an den unterhaltspflichtigen Gewässern. Im Lombachdelta wurden 2000 Kubikmeter Geschiebe entnommen. Es erfolgten weitere Gerinneholzungen, die verhindern sollen, dass bei Hochwasser Schwemmholz zu Staus führt. Im Bereich der aufgelösten Blockrampen wurden Schäden an den Böschungen festgestellt. «Wir müssen Uferböschungen, wo nötig, in ihrem untersten Bereich verstärken», hielt Präsident Feuz fest.

Die neue Gefahrenkarte Unterseen, die auch für die Schwelli Auswirkungen haben wird, soll nächstens verabschiedet werden. «An der Versammlung der Einwohnergemeinde vom 3. Juni wird informiert», stellte Hans Peter Feuz in Aussicht. Nächstens sollte auch das Gewässerentwicklungskonzept, an dem seit einiger Zeit gearbeitet wird, vorliegen. Dabei handelt es sich um einen rechtlich unverbindlichen Fachplan.

Schwellenkassier Roger Salzmann wartete mit erfreulichen Zahlen auf. Die Rechnung 2018 schloss um rund 87'000 Franken besser ab als budgetiert. Da gemäss Korporationsreglement die Reserven 1 Million Franken nicht übersteigen dürfen, wurde der Überschuss als übrige Abschreibungen (Nachkredit) verbucht, sodass sich die Rechnung ausgeglichen präsentiert. Das Budget 2020 sieht einen Ertragsüberschuss von 201'833 Franken vor. Die Nettoinvestitionen sind mit 255'000 Franken ausgewiesen. Die Schwellentellen bleiben unverändert.

Berner Oberländer

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