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Die Initianten geben nicht auf

Morgen wird über die

Dass der Naturpark Thunersee-Hohgant nach dem Nein der zwei grössten Gemeinden Habkern und Sigriswil nicht wie geplant zustande kommt, ist klar. Als gestorben würde er das Projekt aber noch nicht betrachten, erklärte Schangnaus Gemeindepräsident Ernst Aegerter, kurz nachdem das Nein aus Habkern festgestanden hatte. Ähnlich tönt es nun von Naturpark-Projektleiter Bruno Käufeler. Er will mit Schangnau, Röthenbach sowie den anderen 14 Gemeinden, die für den Beitritt gestimmt haben, zusammensitzen und ausloten, ob sie bei einer reduzierten Variante des Naturparks mitmachen würden. Auch ohne Habkern und Sigriswil würde die vom Bund geforderte Mindestfläche nämlich erreicht. Das geforderte Natur- und Landschaftspotenzial sei auch vorhanden. Wenngleich attraktive Teile, etwa das für den Chästeilet bekannte Justistal der Gemeinde Sigriswil, wegfallen. Nochmals vors Volk? Im Moment sind aber noch verschiedene Fragen offen. So berichtet Bernerzeitung.ch, dass ein neuer, verkleinerter Parkperimeter in den verbleibenden Gemeinden erneut vors Volk müsste. Es sei denn, der Kanton würde von dieser Vorgabe abrücken. Auch hier will Bruno Käufeler das Gespräch suchen. Erneute Volksabstimmungen wollen die Verantwortlichen wenn möglich vermeiden. Auf Solidarität hoffen Morgen trifft sich der Vorstand des Vereins Naturpark Thunersee-Hohgant. «Wir wollen in aller Ruhe überlegen, wie es weitergehen soll», sagt Käufeler. Für Vereinspräsidentin Verena Moser steht fest: «Thunersee-Hohgant ist zu einer Marke geworden.» Deshalb hofft sie auf die Solidarität der Grossgemeinden wie Thun und Steffisburg. So oder so wollen die Verantwortlichen bereits aufgegleiste Projekte umsetzen.bo/maz>

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