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Die Jodler starteten mit viel Schwung ins Fest

JodlerfestDas Eidgenössische Jodlerfest in Interlaken wurde gestern mit Gesang, Fahnenschwingen und Alphornblasen eröffnet. Zum Festakt, dem mehrere Tausend Besucher und Aktive beiwohnten, gehörte auch eine kurze Flugshow.

Die Tribüne beim Festplatz am Rande des Jodlerdörflis auf der Höhematte Interlaken war gestern um 14 Uhr fast bis auf den letzten Platz besetzt. Gebannt blickte die Festgemeinde in den Himmel. Für einmal nicht um nach dem Wetter zu sehen, sondern weil von dort mit Gleitschirmpiloten die Alpsegentrichter heranschwebten. Diese hätten eigentlich die Stimmen der Redner so verstärken sollen, dass deren Worte die Zuhörenden verstanden hätten. Doch dem war nicht so. Der Satz «Das Fest ist eröffnet, viva la festa», wurde jedoch von allen verstanden. Unüberhörbar war jedoch die Staffel der DC-7, die mit ihren Propellerflugzeugen über das Festgelände hinweg donnerte. Dass nach dieser Attraktion wieder kaum ein Wort verstanden werden konnte, führte dazu, dass sich die Reihen in den Tribünen bereits vor dem Ende des Festaktes deutlich lichteten. Bei vielen war der Ärger von kurzer Dauer. Während die einen bei strahlendem Sonnenschein gemütlich durch das Jodlerdörfli schlendern konnten, mussten die anderen sich konzentrieren. Denn kurz nach dem Eröffnungsakt haben die Wettkämpfe begonnen. Alphorn- und Büchelbläser, Fahnenschwinger und natürlich vor allem Jodler geben bis heute Abend ihr Bestes und lassen sich von einer Jury bewerten. Morgen Sonntag, kurz nach dem Festakt, werden diese aktiven Teilnehmer wissen, wie gut ihre Leistungen waren. Dann werden die Ranglisten verteilt. Der Abschluss des Jodlerfest ist morgen Nachmittag ein Umzug, an dem sich rund 1000 Personen beteiligen. sumSeite 2+3>

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