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Die lange Leidenszeit ist vorbei

Im Sommer 2008 hatte Wacker Thun den Tschechen Jakub Szymanski verpflichtet. Der 27-Jährige konnte seither aber lediglich vier Spiele für die Thuner bestreiten. Nach fünf Operationen bereitet er nun sein Comeback vor.

Vorbei ist sie, die lange Leidenszeit des 27-jährigen Jakub Szymanski. Nach 17-monatigem verletzungsbedingtem Ausfall und fünf notwendig gewordenen Operationen kehrte der Rückraumspieler kürzlich aufs Spielfeld zurück. Nun kann er wieder mit der Mannschaft trainieren. Szymanski ist erleichtert. Allerdings sei zum jetzigen Moment noch Vorsicht geboten, warnt der Tscheche, weil er noch nicht alle Trainingseinheiten schmerzfrei absolvieren könne und er noch nicht vollständig genesen sei. Fünf Operationen Im August 2008 hatte der tschechische Nationalspieler den Wechsel vom deutschen Bundesligisten TuS N-Lübbecke zu Wacker Thun vollzogen. Damit konnten die Thuner die vakante Position im linken Rückraum wunschgemäss besetzen, dachten sie. Aber bereits nach kurzer Zeit gab es den ersten Dämpfer. Szymanski hatte sich bei einem Vorbereitungsturnier in Serbien eine Knieverletzung zugezogen. Operation Nummer eins und eine achtwöchige Zwangspause waren die Folge. Nach seiner Rückkehr absolvierte er vier Meisterschaftsspiele (14 Tore). Letztmals am 15.November 2008. Unmittelbar danach spielte er für Tschechien im EM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg. Kurz vor Schluss passierte es: «Ein gegnerischer Spieler verletzte mich mit einem üblen Foulspiel am Knie. Ich wusste sofort, dass etwas Schlimmes passiert war», erinnert sich der 27-Jährige zurück. Die Diagnose des Arztes war niederschmetternd: Doppelter Kreuzbandriss sowie Verletzungen an beiden Menisken. Nach der Operation stand ihm ein langes Aufbautraining bevor. Doch die Heilung verlief schleppend, das Knie entzündete sich immer wieder, und im Sommer 2009 wurde eine dritte Operation unumgänglich. Auch danach wurden die Komplikationen nicht kleiner. «Erst nach zwei weiteren Operationen trat endlich eine Besserung ein», sagt er. Spielpraxis sammeln Endlich sieht man wieder einen fröhlichen Jakub Szymanski. «Ich habe Wacker viel zu verdanken. Nicht mancher Verein hätte sich derart loyal verhalten», sagt der Tscheche. Nun sei es an ihm, dem Verein etwas zurückzugeben. Gut zwei Jahre – so lange läuft sein Vertrag bei Wacker noch –, habe er dazu Zeit. Wichtig sei es nun, Spielpraxis zu sammeln. Gelegenheit dazu bietet ihm das SLS-Turnier in Steffisburg von morgen Samstag (siehe Agenda nebenan). Möglich, dass der 1,98-Meter-Mann zu einem kurzen Teileinsatz kommt. Geduldig wolle er sein, sagt Szymanski, und für ihn gelte im Moment nur eines: «Schritt für Schritt zurück zum Stammspieler». Peter Voegeli >

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