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Die Nachfolger von «Uli der Knecht»

Filme aus dem Emmental sind im Trend. Demnächst steht auch Starschauspielerin Katja Riemann

«Uli der Knecht», «Uli der Pächter» und «Die Käserei in der Vehfreude»: Franz Schnyders Gotthelf-Verfilmungen gehören bis heute zu den meistgezeigten Fernsehfilmen der Schweiz. Jahrzehntelang prägten sie das Emmental-Bild in den übrigen Landesteilen – bis 2006 «Die Herbstzeitlosen» kam. Bettina Oberlis Spielfilm mit der Botschaft, dass es nie zu spät ist, seine Träume zu leben, lockten 600000 Leute ins Kino, und bei der TV-Premiere sassen über 1,3 Millionen vor den Bildschirmen. Seither erleben Emmental-Filme einen Boom. 2008 drehte Christof Schertenleib in Rüegsau «Zwerge sprengen», eine Komödie über eine Pfarrersfamilie, die jeden Herbst gemeinsam wehrlose Wesen in die Luft jagt. Als Nächstes kommt heuer Christine Reponds «Silberwald» in die Kinos, ein Drama über drei Jungs, die in die rechtsextreme Szene geraten. Gedreht wurde es in der Region Schüpbach–Zäziwil–Konolfingen. Nächsten Herbst feiert nebst Bernhard Gigers «Herz im Emmental» auch Markus Imbodens «Der Verdingbub» Kinopremiere. Dieses Drama erzählt die Geschichte der beiden Kinder Max und Berteli, die von ihren Pflegeeltern wie Arbeitstiere behandelt werden. Gedreht wird vom 22.September bis am 6.November vor allem im Twärengraben, in Trub und Trubschachen. Die Besetzung ist hochkarätig; die Deutsche Katja Riemann beispielsweise spielt die Bösigerin, die Pflegemutter. maz>

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