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Die Revanche ist geglückt

Der 22-jährige Schlussmann Marc Winkler hatte grossen Anteil am 27:24-Heimerfolg von Wacker Thun gegen Suhr Aarau.

«Das Spiel ist eine Frage der Ehre» stand im Matchprogramm von Wacker Thun. Der Grund: Am 26.März hatten die Oberländer in Aarau eine empfindliche 29:31-Niederlage bezogen, verfolgt vom Schweizer Sportfernsehen. Nun ja, die Revanche ist geglückt – auch dank Marc Winkler. Als der 22-jährige Schlussmann in der 15.Minute von Pascal Rätz bezwungen wird, muss er erst zum dritten Mal an diesem Abend den Ball aus dem Netz holen – die Thuner führen mit 6:3. Mit einem Dreitorevorsprung gehen sie auch in die Halbzeitpause (12:9), und mit drei Toren Vorsprung gewinnt das Heimteam schliesslich auch die Partie (27:24). Zwischenzeitlich führten allerdings die Gäste aus dem Aargau. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison war Wacker Thun nach der Pause mit den Gedanken noch in der Garderobe. Sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff lagen die Gäste plötzlich mit 15:14 in Front – zum ersten, aber auch zum letzten Mal in diesem Spiel. «Suhr Aarau hat es uns in der Folge mit vielen Strafen einfach gemacht», sagt Winkler. In der Tat: Zeitweise konnten die Gäste nur noch mit drei Mann agieren – und Wacker lag zwei Minuten später wieder mit drei Toren in Front (18:15). Vor und nach der Thuner Schwächephase konnte sich Marc Winkler immer wieder mit mirakulösen Paraden auszeichnen und hatte somit massgeblichen Anteil daran, dass Wacker Thun die Siegesserie von Suhr Aarau beenden konnte. Die Aargauer hatten zuvor sechs Spiele en suite gewonnen. Stark verbesserte Deckung Insgesamt 17 Paraden zeigte der junge Thuner Goalie. Er wollte denn auch nichts von fehlender Motivation in der Abstiegsrunde wissen: «Als junger Spieler will ich mich unbedingt für die nächste Saison empfehlen.» Und Winkler bleibt bescheiden: «Ich muss das Lob an meine Vorderleute weitergeben, in der Deckung haben wir uns klar gesteigert. Endlich sind wir wieder einmal unter der ominösen Marke von 25 Gegentoren geblieben, das nehmen wir uns eigentlich in jedem Spiel vor.» Gelungen ist dies gegen Suhr zum ersten Mal in dieser Abstiegsrunde. Winkler möchte diese nun unbedingt noch auf Rang eins beenden. Dazu sind wohl zwei Siege nötig – im letzten Heimspiel der Saison gegen Yellow Winterthur (Mittwoch, 19.30 Uhr) und in der Finalissima bei Leader RTV Basel (Samstag, 17 Uhr). Raphael HadornTelegramm und Tabelle Seite 18 >

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