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Die Sanierung

Die SBB investiert: Wer in Herzogenbuchsee den Zug nimmt, sieht die Baustelle sofort. Seit Wochen sind Handwerker damit beschäftigt, das Haus- und das Mittelperrondach am Bahnhof instand zu stellen. «Beide Dächer waren undicht, in Zukunft soll das Regenwasser besser ablaufen können», erklärt SBB-Sprecher Roman Marti. Zu diesem Zweck wurde der bestehende Kiesbelag entfernt und ein neues Quergefälle angelegt. Begonnen hat die Sanierung am 2.Mai, die Hauptarbeiten seien mittlerweile abgeschlossen, «bis Ende Juni dürfte alles fertig sein», sagt Marti. Die SBB rechnet mit Kosten von 400000 Franken und erwartet eine Verlängerung der Nutzungsdauer von 40 Jahren. Die beiden Flachdächer wurden im Jahr 1981 gebaut – zwei Jahre nach dem Abbruch der alten Perronhalle (siehe Haupttext). Kein Thema war es in den letzten Monaten, die alte Holzhalle zu reaktivieren und an ihren ehemaligen Standort zurückzubringen. Nach der Demontage vor 32 Jahren haben die SBB die Halle der Stiftung Vaporama abgetreten. Man kenne daher weder den Zustand noch die Vollständigkeit der einzelnen Elemente, betont Marti. Zudem sei nicht gesichert, «ob die Halle den heutigen Dimensionen und Sicherheitsvorschriften der Gleisanlagen genügen würde». Gebaut wurde die historische Holzkonstruktion im Jahr 1857 nach den Plänen von Rudolf Ludwig Maring. In Herzogenbuchsee trotzte sie 122 Jahre lang Wind und Wetter.ste>

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