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Die Siegesserie wird fortgesetzt

Herzogenbuchsee befindet sich weiter auf einem Höhenflug: Der 2:1-Erfolg in Interlaken war bereits der vierte Sieg in Folge. Die Oberaargauer zeigten die bisher beste Saisonleistung und gewannen gegen einen starken Gegner.

Herzogenbuchsee kommt immer besser in Fahrt. Beim 2:1-Sieg in Interlaken vermochten die Buchser auch spielerisch zu überzeugen und boten gegen den starken Gastgeber die beste Saisonleistung. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Coach Max Rüetschli: «Endlich vermochten wir auch spielerisch zu überzeugen. Dieser Sieg stärkt unser Selbstvertrauen.» Die spielentscheidende Szene ereignete sich sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit, als Sylvain Guema nach einem schönen Zuspiel von Dan Gygax den Ball gekonnt annahm und diesen mit einem Schuss aus 18 Metern ins Tor beförderte. Für den afrikanischen Stürmer war dies bereits der dritte Saisontreffer im zweiten Spiel für den FCH. Gygax war nach seiner langen Verletzungspause ins Team zurückgekehrt. Als dieses Siegestor fiel, spielten die Oberaargauer bereits seit zehn Minuten mit einem Mann mehr. FCI-Verteidiger Zef Nushi, übrigens der Bruder von ASL-Profi Kristian Nushi, liess sich eine Viertelstunde vor Spielende zu einer Dummheit hinreissen. Er spuckte Lukas Reinmann ins Gesicht. Obwohl die Gäste die spielerisch feinere Klinge führten, war die Partie ausgeglichen. Insbesondere die Fehlerquote im Spielaufbau konnte gegenüber dem schwachen Saisonstart (nur ein Sieg aus vier Partien) enorm reduziert werden, sodass der Gegner fast nur bei stehenden Bällen zu Torchancen kam. Eine solche Situation hätten die Oberländer in der 36. Minute beinahe ausgenützt, als Reto Ramseier nach einem Durcheinander im Buchser Strafraum freistehend zum Kopfball kam, aber nicht traf. Fast im Gegenzug bestrafte Herzogenbuchsee die Interlakner. Lukas Reinmann köpfte nach einer Flanke von Captain Michael Blattmann zum 1:0 für die Gäste ein. Die Freude dauerte aber nur kurze Zeit. Mittels Penalty glich Ramseier aus. Vor dem Ausgleichstreffer bot sich Gygax die gute Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen, doch der schnelle Stürmer, der in Interlaken auf der rechten Aussenbahn spielte, scheiterte. Er traf das Aussennetz. Die Gäste siegten dank einem Geniestreich von Zugang Sylvain Guema verdient mit 2:1 und rückten damit in der Tabelle weiter nach vorne. Der Rückstand auf das Spitzenduo (Schönbühl, Belp) wurde trotz des schwachen Saisonstarts auf drei Punkte reduziert. Obwohl die Buchser scheinbar auf dem richtigen Weg sind, ist das vorhandene Potenzial noch nicht vollends ausgeschöpft. Was wie eine Drohung für die Ligakonkurrenten klingt, ist in Wahrheit so: Weiterhin besteht Luft nach oben. Benjamin Bienz >

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