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Die Zeitungen werden teurer

Für ihre täglichen News werden viele Schweizer Zeitungsleser ab nächstem Jahr tiefer ins Portemonnaie greifen müssen.

Die grossen Tageszeitungen erhöhen die Abo- und Kioskpreise fast durchs Band weg. Allen voran schreitet in der Deutschschweiz die NZZ-Mediengruppe: Ab dem 1.Januar kostet ein Jahresabo der «NZZ am Sonntag», des «St.Galler Tagblatts» und der «Neuen Luzerner Zeitung» zwischen 5 und 20 Franken mehr. Die NZZ wird um 24 Franken (+5 Prozent) aufschlagen. «Hochwertige Information» ist ein «sprichwörtlich teures Gut», begründet NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann den erneuten Preisschritt innerhalb weniger Monate in einem Brief, der den neuen Aborechnungen beiliegt. Für den Medienkenner und Publizisten Karl Lüönd ist es «nur logisch und ehrlich», dass die Zeitungsleser mehr zur Kasse gebeten werden. Das bisherige Finanzierungsmodell, das sich zu zwei Dritteln aus Inseraten und zu einem Drittel aus den Verkaufseinnahmen zusammensetzt, habe seit je den Inseraten zu viel Gewicht eingeräumt, sagte er gestern. Die Preiserhöhungen im Tamedia-Blätterwald fallen moderater aus: Der «Tages-Anzeiger» kostet ab Anfang Jahr im Jahresabo 374 Franken, also 10 Franken mehr als heute. Teurer wird auch die «Thurgauer Zeitung» mit 325 Franken (+7 Franken). 4 Franken teurer wird auch die «Aargauer Zeitung» (neu: 399 Franken) der AZ-Medien-Gruppe. Der Berner «Bund» hat seinen Abopreis bereits im Herbst im Rahmen des Relaunches angepasst. Trotz Krise unangetastet bleiben die Abopreise der «Basler Zeitung», der «Südostschweiz», der «SonntagsZeitung», des «Sonntags» sowie des «Landboten». Ohne Preiserhöhung ins neue Jahr startet auch Ringier mit seinen Blättern «Blick» und «SonntagsBlick». sda>

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