Zum Hauptinhalt springen

Dies sind die Anklagepunkte

Nebst der falschen Käselieferung werden dem Angeschuldigten in fünf weiteren Punkten ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen.

Der Gerichtskreis X in Thun hat zum Fall folgenden Text veröffentlicht: «Zwei Angeschuldigte: der Angeschuldigte 1 wegen Betruges und wegen qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung (evtl. Veruntreuung), beides mehrfach begangen; die Angeschuldigte 2 wegen Gehilfenschaft zu qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung (evtl. Gehilfenschaft zu Veruntreuung), mehrfach begangen. •Dem Angeschuldigten 1 wird vorgeworfen, in der Zeit von Herbst 2004 bis März 2005 in Gstaad, evtl. auch in Hondrich und anderswo, einem Verein die Publikation zweier Inserate in der Zeitung eines Grossverteilers im Betrag von 32 280 Franken in Rechnung gestellt zu haben, obwohl er wusste, dass der Grossverteiler gar nie beabsichtigt hatte, Kosten für die Publikation der Inserate zu belasten. •Weiter wird dem Angeschuldigten 1 vorgeworfen, dass er im Frühsommer 2006 in Gstaad als Geschäftsführer der Privatklägerin einem Grossverteiler statt des durch den Grossverteiler bestellten Alpkäses insgesamt mindestens 6 Tonnen billigeren Bergkäse im Käsereifungslager bereitstellen und durch die Chauffeure des Grossverteilers abholen liess. •Ferner wird dem Angeschuldigten 1 zur Last gelegt, circa am 19. 04. 2007 in Gstaad zum Nachteil der Privatklägerin im Namen einer AG, deren Verwaltungsratspräsident er war, einen Freund beauftragt zu haben, der Privatklägerin eine Rechnung über 62 763 Franken betreffend Kosmetikprodukte zu stellen, obwohl eine gewisse Anzahl dieser Produkte der Privatklägerin gar nie geliefert worden sind. Der Angeschuldigte 1 soll sodann circa am 11. 05. 1998 in Gstaad als Geschäftsführer der Privatklägerin seiner Ehepartnerin (Angeschuldigte 2) den Auftrag gegeben haben, 47600 Franken vom Konto der Privatklägerin auf sein privates Lohnsparkonto zu überweisen. Der Angeschuldigten 2 wird vorgeworfen, in eben diesem Fall dem Angeschuldigten 1 vom Konto der Privatklägerin den Betrag von 47600 Franken überwiesen zu haben. •Ferner wird dem Angeschuldigten 1 vorgeworfen, dass er am 03. 06. 1998 in Gstaad nach einem Brandfall, bei dem die Privatklägerin zu Schaden gekommen ist, die Leistung der Versicherung über einen Betrag von 102500 Franken auf sein privates Lohnsparkonto auszahlen liess. •Weiter wird dem Angeschuldigten 1 in zahlreichen weiteren Vorfällen vorgeworfen, in der Zeit von 1998 bis 2006 in Gstaad seine Ehepartnerin angewiesen zu haben, im Namen der Privatklägerin Rechnung zu stellen und sein persönliches Lohnsparkonto statt des Kontos der Privatklägerin aufzuführen für Vergütungen, welche der Privatklägerin zugestanden hätten. Der Angeschuldigten 2 wird zur Last gelegt, als (Mit-)Verantwortliche im Rechnungswesen der Privatklägerin in ebendiesen Fällen im Auftrag des Angeschuldigten 1 auf den Rechnungen dessen persönliches Lohnkonto angegeben zu haben.»pd Angeklagter 1 ist Hanspeter Reust, Angeklagte 2 ist seine Frau>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch