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«Diese Verletzung ist brutal für mich»

Die Vorbereitungen für

Schnee in rauen Mengen. Die Pistenverhältnisse wären perfekt in diesen Tagen Sanna Lüdi: In der Tat. Sogar bei meinen Eltern in Leimiswil könnte ich jetzt eine kleine Schanze bauen und den Hügel runterbrettern. Stattdessen sitze ich mit einem Innenbandriss zu Hause – das ist doch brutal! Trainieren geht gar nicht? Ich darf jetzt nicht zu schnell zu viel wollen. Geduld ist gefragt, alles «step by step». Jeden Tag kann ich ein bisschen mehr machen. Meistens trainiere ich im Kraftraum. Von dort gehts zum Physiotherapeuten, zum Arzt und wieder nach Hause. Diesen Circuit kenne ich mittlerweile auswendig. Das Skicrossrennen an den Olympischen Spielen in Vancouver steigt am 23.Februar. Sind Sie bis dann wieder fit? Das hoffe ich doch! Schmerzen spüre ich jedenfalls keine mehr. Wenns gut läuft, stehe ich Ende Woche wieder auf den Ski – zum ersten Mal seit drei Wochen. Entscheidend für meinen Einsatz sind der 13. und 14.Februar. Dann starte ich am Europacup-Rennen in Davos. Das ist ein wichtiger Belastungstest. Die Eröffnungsfeier in Vancouver findet schon am 12.Februar statt. Dieses Spektakel werden Sie somit verpassen. Das wurmt mich, aber das Rennen ist wichtiger. Seit Jahren arbeite ich auf einen Start an den Olympischen Spielen hin, jetzt muss es einfach klappen. Gestern durften Sie schon mal die Olympiakleidung entgegennehmen. Ein gutes Gefühl? Dieses Übergabeprozedere war cool. Ich habe zwei Koffer mit Kleidungsstücken erhalten – von der Mütze über das Skidress bis zu den Socken. Alles in Braun, Weiss und Rot – tipptopp. Olympia kann kommen. Interview:Stefan Schneider >

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