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Doppelter Vonlanthen

SensebezirkFDP-Grossrat Ruedi Vonlanthen kandidiert als National- und Ständerat.

Für die FDP des Kantons Freiburg wäre Staatsrat Claude Lässer Wunschkandidat für die Ständeratswahlen gewesen. Präsident Jean-Pierre Thürler verheimlichte gestern an der Pressekonferenz nicht, dass Lässer aufgrund seiner Kompetenzen als Finanzdirektor als Erster kontaktiert wurde. Nach seiner Absage wurde die junge Nationalratskandidatin Claudine Esseiva angegangen. «Sie hat es vorgezogen, sich auf die Nationalratswahlen zu konzentrieren», begründete Thürler ihren Verzicht. Und weil die FDP unbedingt auch bei den Ständeratswahlen präsent sein will, wurde bei Ruedi Vonlanthen angeklopft. «Nicht zweite Wahl»«Ruedi Vonlanthen ist ein glaubwürdiger Kandidat», sagte Thürler, der auf dessen reichliche politische Erfahrung und dessen hohen Bekanntheitsgrad hinwies und nichts von einem Kandidaten zweiter Wahl wissen wollte. Vorgängig hätten intensive Diskussionen im Kantonalvorstand stattgefunden. So ganz überzeugt, dass Ruedi Vonlanthen gewählt wird, ist Thürler aber wohl nicht. «Es wäre eine angenehme Überraschung für die Mitte-rechts-Parteien», sagte er. Vonlanthen ist sich aber bewusst, dass er als Sensler geringe Chancen hat, in den Ständerat gewählt zu werden, da mit einer Wiederwahl des Senslers Urs Schwaller zu rechnen ist. Arthur Zurkinden/FN>

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