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Der Mann fürs Klima

Dass das Klee-Museum Kunst ausstellen kann und Leihgaben bekommt, ist auch das Verdienst von Martin Blatter.

Wetter machen kann Martin Blatter nicht. Aber als Leiter Haustechnik regelt der 47-Jährige das Klima im Zentrum Paul Klee. Dieses muss konstant bleiben, damit die Kunstwerke keinen Schaden nehmen. Deshalb herrschen im Sommer in Ausstellungsräumen und Depot 23 Grad. Im Winter sind es 21 Grad. Die Luftfeuchtigkeit muss stets bei 50 Prozent liegen. Abweichungen nach unten und oben dürfen maximal 5 Prozent betragen.

Dafür, dass diese Werte eingehalten werden, sorgt eine hochkomplexe Anlage, die Blatter via Computer steuert. «Es dauert zwei Jahre, bis eine solche Anlage optimal eingestellt ist», sagt der gelernte Elektriker. Messgeräte in den Ausstellungs- und Depoträumen überwachen und registrieren ständig Temperatur und Luftfeuchtigkeit. «Der grosse Ausstellungssaal ist in zehn Zonen aufgeteilt, in denen dreissig Messgeräte stehen», erklärt Blatter. Bei Abweichungen greife das System automatisch regulierend ein. «Dies kann etwa dann nötig werden, wenn eine Gruppe regennasser Touristen den Raum betritt.»

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