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Di Nardo verschiesst Penalty

Nach einer guten ersten Halbzeit mit einem Chancenplus riss bei den jungen Bernern der Faden total. Das Team von Joël Magnin konnte gar aus einer 30-minütigen Phase mit zwei Spielern mehr keinen Profit schlagen.

Die beiden Nachwuchsequipen boten den Zuschauern von Beginn weg sehenswerten, gepflegten und attraktiven Fussball mit sehr hohem Tempo und gelungenen Spielzügen. Dem YB-Nachwuchs gelang bereits nach zehn Minuten die Führung. Pietro Di Nardo konnte dabei von einem Missverständnis in der Sittener Abwehr profitieren, sein herrlicher Schlenzer aus der Drehung heraus landete aus elf Metern unhaltbar in der linken hohen Torecke. Beide Equipen spielten auch in der Folge erfrischenden Offensivfussball mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten.

In der 22.Minuten beispielsweise hatten die Berner Glück, dass ein Gästestürmer mit seinem Kopfball nur die Latte traf. Im direkten Gegenzug konnte Yannick N’Kufo seinerseits ganz alleine auf den Gästehüter losziehen, zögerte jedoch viel zu lange mit dem Abschluss. Nur sechs Minuten später gestaltete sich das Bild gerade umgekehrt. Nach einem YB-Corner lancierten die Walliser einen blitzschnellen Konter über nur wenige Stationen, dessen Abschluss schliesslich von Verteidiger Cesar Ledesma unglücklich und für Goalie Bürki unerreichbar ins eigene Tor abgelenkt wurde.

Einbruch nach der Pause

Die zweite Halbzeit war gerade mal 50 Sekunden alt und die Gastgeber wohl mit ihren Gedanken noch in der Kabine, als den Sittenern die etwas überraschende 2:1-Führung gelang. Die Möglichkeit, sich von diesem Schock zu erholen, bot sich der Heimelf in der 57.Minute. Nachdem Daniele Battista nur mittels einer Notbremse am erfolgreichen Torschuss hatte gehindert werden können, und sein Gegenspieler des Feldes verwiesen wurde, kam es an der Seitenlinie beim Schiedsrichterassistenten zu einer Rudelbildung. Mit dem Resultat, dass ein weiterer Gästespieler wegen Schiedsrichterbeleidigung vorzeitig das Feld verlassen musste.

Di Nardos Fehlschuss

Den fälligen Elfmeter setzte Di Nardo jedoch zum Entsetzen seiner Mitspieler und Trainer an den linken Torpfosten. Der Magnin-Elf blieben aber immer noch gut 30 Minuten mit zwei Spielern mehr auf dem Platz, um die drohende Niederlage abzuwenden. Doch die Berner taten sich mit der neuen Situation unglaublich schwer und fanden gegen das geschickte taktische Konzept der Walliser kein brauchbares Mittel. Im Gegenteil, die Gäste blieben trotz nur noch einer echten Sturmspitze bei Kontern stets gefährlich, was deren Trainer jedoch nicht daran hinderte, das Schiedsrichtertrio fast bei jedem Spielunterbruch mit wüsten Schimpftiraden einzudecken, bis auch er schliesslich in der 68. Minute auf die Tribüne geschickt wurde. Das Team von Magnin war zwar bis zum Schluss sichtlich bemüht, die sich abzeichnende Niederlage noch abwenden zu wollen, spielte aber zu umständlich und ideenlos und musste gar froh sein, dass Sion-Stürmer Berisha in der Schlussphase aus 25 Metern nur die Latte traf.

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