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FC Gerlafingen - GS Italgrenchen 4:4 (2:2)

Spektakel - das ist es was die Gerlafinger Zuschauer öftermals zu sehen bekommen. So auch gestern.

Die erste heikle Szene ereignete sich kaum war angepfiffen. Fragale setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe rutschte Hohl unten durch, doch Fragapane war zu überrascht um dies ausnützen zu können. Diese erste Szene schien die Gastgeber allerdings geweckt zu haben. Sie versuchten nun selbst nach vorne zu spielen. In der neunten Minute spielte Karatas mit den Italverteidigern Katz und Maus, bis er von Unterlerchner weggecheckt wurde - den fälligen Strafstoss verwertete Sönmez sicher. Nur eine Zeigerumdrehung später war Ali Sahin der Nutznieser nach einer unerübersichtlichen Situation im Gästestrafraum und schoss zum 2:0 ein.

Dies wollten die Grenchner nicht auf sich sitzen lassen und versuchten zu reagieren. was ihnen auch sehr gut gelang nach zwölf Minuten war Fragapane für den Anschlusstreffer besorgt. Nach der turbulenten Startviertelstunde schalteten beide Teams einen Gang zurück. Die Gäste zeigten, dass sie technisch auf einem sehr hohen Niveau spielen und blieben durch ihre beiden agilen Sturmspitzen immer gefährlich. Aber auch die Gerlafinger hatten gute Chancen. So als Sönmez plötzlich alleine auf Ruch losziehen konnte allerdings nur knapp verfehlte. Unnötigerweise mussten die Wasserämter aber dann noch den Ausgleich hinnehmen. Auf einen Eckball stimmte die Zuordnung nicht und Unterlerchner schloss mit einem wuchtigen Kopfball zum Pausenstand ab.

Nach der Pause kamen die Gäste sehr entschlossen zurück aufs Feld und gingen einen sehr hohen Rhythmus an. Den Gerlafinger dürfte es zuweilen fast schwindlig geworden werden, so wie beim dritten Gegentreffer: Fragapane wird noch hinter der Mittellinie angespielt, leitet den Ball mit dem Aussenrist direkt auf Fragale, der auch gleich wieder direkt mit dem Aussenrist zurück zu Fragapane weiter. Fragapane konnte nun alleine auf Hiller losziehen und liess sich diese Chance nicht nehmen. Die Grenchner blieben weiter am Drücker und eine weitere gut herausgespielte Chance schloss der starke Fragale zum 2:4 aus Gerlafinger Sicht ab - die Entscheidung schien gefallen. In diesem Moment rechnete man nicht mehr mit den Gelbschwarzen und seinen «Scheffe»... ;-) Kaufmann forcierte nun die Offensive und setzte hinten auf eine Dreierkette, Petrovic und Kabashi kamen ins Spiel. Später kam mit Vrecic ein weiterer Stürmer. Fortan liefen die Angriffe der Gerlafinger. Bumbacher liess die Gerlafinger am Anschlusstor riechen, danach traf Karatas nur die Latte. Nach einem schnellen Freistoss ausgeführt von Petrovic fand sich wieder Karatas plötzlich alleine vor dem Gästetor, vergab allerdings kläglich. Auf Standards blieben die Gerlafinger gefährlich. In der 78. Minute war es Petrovic, der einen Eckball über die Linie nickte und auf 3:4 verkürzte. Die Gerlafinger Angriffe wurden nun noch zielstrebiger nach vorne getragen, allerdings hätte Ital das Spiel durch seine Konter auch entscheiden können, Hiller aber parierte zwei Mal glänzend. Zwei Minuten vor Schluss kam Kabashi zu seinem «Ping-Pong-Tor». Pass von Petrovic in die Tiefe, Kabashi versucht den Ball am herauseilenden Ruch vorbeizuspitzeln, trifft aber nur seine Beine, von wo er zurück an sein Knie springt. Kabashi geleite den Ball nun auf seinem Weg ins Tor, bevor er jubelnd über den Ausgleich abdrehen konnte. Negativer Höhepunkt der Nachspielzeit die gelbrote Karte gegen Karatas, sonst sollte aber nicht mehr viel passieren...

Nach dem Spiel gegen Derendingen machte der FCG den Schweizer Spektakel-Farben Gelbschwarz wieder einmal alle Ehre. Zum nächsten Heimspektakel könnte es bereits am nächsten Samstag kommen, wenn der FC Hägendorf im Kirchacker gastiert.

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