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FC Hasle-Rüegsau - FC Herzogenbuchsee II 0:4 (0:2)

Die Leistung letztes Wochenende des FC Hasle-Rüegsau passte überhaupt nicht zum schönen, sonnigen Wetter. Die sonst so kreativen, laufstarken und kämpferischen Hasleaner enttäuschten in jeder Hinsicht und würden vom «Zwöi» des FC Herzogenbuchsee regelrecht vorgeführt. Die Gäste gewannen mit 4:0.

Zu Beginn sah alles nicht einmal so schlecht aus. Jeder war motiviert und das Heimteam aus Hasle-Rüegsau spielte schnell nach vorne. Doch sie wurden arg gebremst. Ein Foulspiel an der Strafraumecke ermöglichte dem Gast einen Freistoss. Der Ball segelte an Freund und Feind vorbei. Doch als Benjamin Hofer ihn wegzuköpfen versuchte, kam er nicht richtig hoch und gab im den nötigen Stoss um ins Tor zu fliegen. 0:1 Der Fehlstart war perfekt. War das der Startschuss für eine weitere Niederlage. Es sollte so kommen.

Nachdem in der Zehnten Minute ein Tor von David Mosimann wegen Abseits aberkannt wurde war das Spiel irgendwie gelaufen. In der erste, wie in der zweiten gab es kaum gefährliche Aktionen vor dem Herzogenbuchseetor. Es wurden Schüsse aus der zweiten Reihe abgegeben die, weil sie über oder neben das Tor flogen, keine Gefahr darstellten.Die Unsicherheit war einigen anzumerken.

So auch in der 19. Minute. Als nach einem Eckball der Gäste, niemand zum Kopfballduell hochstieg und der Stürmer einfach einköpfen konnte.

Wo bleibt die Souveränität?

Trainer Daniele Nocera reagiert zur Halbzeit mit einem Wechsel. Der Unglücksrabe Hofer musste Julian Wälti Platz machen. Der Captain sollte neue Kreativität ins Spiel bringen. Was im aber nur selten gelang. Das Spiel des Heimteams wurde zwar ein wenig besser. Doch war es immer noch unter ihrem Niveau. Die Pässe kamen nur selten an und es wurde viel zu kompliziert und vorhersehbar gespielt. Alles lief meist durch die Mitte.

Nach knapp siebzig Minuten wäre Stefan Gerber fast der Anschlusstreffer gelungen. Doh er setzte den Ball aus knapp sieben Meter neben den Pfosten. Die Souveränität war nicht da, vor dem Tor kaltblütig zu sein. Bestes Beispiel dafür Blerim Sasivari. Der Stürmer der letzte Saison bei Sumiswald 20 Tore schoss, brachte villeicht einen Ball aufs Tor. Der Rest flog drüber. Mosimann und Shaqir Perzhaku rannten zwar viel aber meist für nichts.

Es fehlte etwas zwingendes und so war es kein Wunder das Herzogenbuchsee sich aufs Kontern konzentrierten. Denn Gefahr auf ihr Tor war einfach zu verhindern.

Kurz nach der Riesenchance von Gerber erzielten sie das 0:3 und kurz vor Schluss gar das 0:4 aus Sicht des FCHR. Es ist zu Hoffen, das der FC Hasle-Rüegsau schnell aus diesem Loch findet und sich wieder aufrappelt. Denn in die Winterpause zu gehen und gegen den Abstieg spielen zu müssen war nicht der Plan den man sich zurechtgelegt hatte. Um seine Ziele erreichen zu können braucht es harte Arbeit auch bei einem talentierten Team wie dem FCHR.

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