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Dreimal gegen die Schliessung

oberland/thunDreimal Nein: Die Gemeinderäte von Thun und Spiez sowie die Volkswirtschaft Berner Oberland sprechen sich gegen die vom Regierungsrat im Rahmen seines Entlastungspaketes

Mit der damit verbundenen Aufhebung der Lehrwerkstätte für Bekleidungsgestalterinnen und -gestalter würden 45 Ausbildungsplätze verloren gehen. Insbesondere dieser Verlust würde eine Schwächung des Wirtschaftsraums Thun und des ganzen Berner Oberlandes bedeuten. Das halten die Gemeinderäte von Spiez und Thun in ihrer Stellungnahme von gestern fest. Das berufsvorbereitende Schuljahr und die Vorlehre eingerechnet, wären insgesamt 320 Lernende, sechzig Lehrpersonen und vier Verwaltungsangestellte betroffen. Die Exekutiven von Thun und Spiez fordern den Regierungsrat auf, den Abbau von Ausbildungsplätzen nicht in Spiez zu vollziehen und das Sparziel auf andere Weise zu erreichen: «Von der Schliessung der Schlossbergschule, Spiez, betroffen wären einmal mehr vor allem ländliche Regionen, aus denen weitaus die meisten Lernenden stammen.» Auch die Geschäftsleitung der Volkswirtschaft Berner Oberland (VBO) unterstützt alle politischen Bestrebungen, die das Ziel haben, die Schlossbergschule und die damit verbundenen Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten. Das teilt sie in einem Communiqué mit. Die Geschäftsleitung der Volkswirtschaft Berner Oberland (VBO) wurde aus erster Hand von Andreas Blaser, Schulleiter Schlossbergschule, Spiez, über die geplante Schliessung informiert. Die vom Kanton geforderten Sparziele könnten auch ohne die Schliessung der Schule erreicht werden: In der am 20. Juni eingereichten Motion wird einerseits die Neuverhandlung des auf 2014 auslaufenden Mietvertrages mit der Gemeinde Spiez vorgeschlagen, um den Mietzins auf ein marktübliches Niveau zu senken. Andererseits soll der Abbau der Ausbildungsplätze in Lehrwerkstätten für Bekleidungsgestalterinnen und -gestalter nicht am Standort Spiez vollzogen werden. Der Bildungsstandort Berner Oberland Oberland darf nicht geschwächt werden, argumentiert die VBO. Der Oberländerrat wird sich im August intensiv mit diesem Thema befassen und daraus die entsprechenden politischen Aktivitäten ableiten. Die VBO unterstützt alle politischen Bestrebungen, die das Ziel haben, die Schlossbergschule und die damit verbundenen Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten. Die ursprünglich in Thun domizilierte Schlossbergschule zog 2003 nach Spiez ins Schulhaus Räumli, wo früher das Lehrerinnen- und Lehrerseminar untergebracht war. pd/sp>

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