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Dritte EM-Teilnahme für U-21

Die Schweizer U-21-Auswahl hat im Barragerückspiel in Schweden 1:1 gespielt und sich für die

Die Schweizer U-21-Auswahl hat sich nach 2002 und 2004 zum dritten Mal für eine EM-Endrunde qualifiziert. Nach dem 4:1 im Hinspiel reichte dem Team von Pierluigi Tami im Barragerückspiel in Malmö ein hart erkämpftes 1:1 zur EM-Teilnahme 2011 in Dänemark. Yann Sommer überzeugt Trotz dem – offensichtlich nur scheinbar beruhigenden – Dreitorevorsprung aus dem Hinspiel war das nervöse Schweizer Team gestern in der ersten Halbzeit gegen die stark drückenden Schweden unter erheblichen Druck geraten. Ohne den starken Yann Sommer im Tor wäre es zur Pause wohl nicht nur 1:0 gestanden. Der Basler Ersatzgoalie verhinderte in der 23.Minute mit einem fantastischen Reflex einen 0:2-Rückstand, der möglicherweise schlimme Folge nach sich gezogen hätte. Bereits nach einer Viertelstunde nämlich war der Gastgeber durch einen unhaltbaren Weitschuss von Pierre Bengtsson in Führung gegangen und er erarbeitete sich in der Folge vier weitere sehr gute Möglichkeiten zum Führungsausbau. «Meine Mannschaft agierte in der ersten Halbzeit unerklärlich nervös. Das Zusammenspiel klappte überhaupt nicht, und wir sind in grosse Schwierigkeiten geraten», kommentierte Coach Tami die Schweizer Leistung im ersten Durchgang, die in krassem Gegensatz zur ausgezeichneten ersten Halbzeit im Hinspiel stand. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel aber glückte Nassim Ben Khalifa das erlösende 1:1, welches die Schweizer markant erstarken liess, währenddem die Einheimischen bereits zu resignieren schienen. Der U-17-Weltmeister hatte einen herrlichen Doppelpass mit dem überragenden Xavier Hochstrasser (YB) cool und überlegt zum Ausgleich verwertet. Erneut glänzten die Schweizer mit einer beeindruckenden Effizienz und verdienten sich so die erste EM- Teilnahme nach sieben Jahren Unterbruch. Starke Berner und Thuner Bestnoten im Rückspiel verdienten sich neben Goalie Sommer, der anfänglich zwar auch ungewohnt nervös wirkte, die beiden Spielgestalter Fabian Frei und Xavier Hochstrasser. In der Innenabwehr war der Thuner Timm Klose ein ruhender Pool, während Torschütze Khalifa zwar seine einzige Möglichkeit überlegen verwertete, ansonsten aber seine fehlende Spielpraxis nicht verbergen konnte. siEM-Barrage. Rückspiele. In Malmö: Schweden - Schweiz 1:1 (1:0). – Die Schweiz mit dem Gesamtskore von 5:2 für die EM-Endrunde im Juni 2011 in Dänemark qualifiziert. – In Edinburgh: Schottland - Island 1:2 (0:0). – Island mit 4:2 qualifiziert. Schweden U-21 - Schweiz U-21 1:1 (1:0) Swedbank-Stadion, Malmö. – 5216 Zuschauer. – SR Strahonja (Kro). – Tore: 15. Bengtsson 1:0. 47. Ben Khalifa 1:1. Schweden: Nordfeldt; Bengtsson, Almebäck, Backman, Olsson; Hamad, Ekdal, Eriksson (61. Landgren), Durmaz; Avdic (64. Sise), Molins. Schweiz: Sommer; Berardi, Rossini, Klose, Daprelà; Abrashi; Frank Feltscher, Hochstrasser (69. Kasami), Fabian Frei, Zuber (89. Schürpf); Ben Khalifa (84. Gavranovic). Bemerkungen: Schweden ohne Bajrami (A-Team), Ekstrand (gesperrt) und Elm (verletzt). Schweiz ohne Fabian Lustenberger (verletzt). Verwarnungen: 17. Berardi (Foul), 37. Daprelà (Foul), 37. Bengtsson (Unsportlichkeit), 57. Rossini (Reklamieren), 77. Olsson (Foul).>

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